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BIP-indexierte Kredite als Schlüssel für eine nachhaltige Erhohlung der griechischen Wirtschaft

Die griechische Regierung hat gestern vorgeschlagen, einen großen Teil der öffentlichen Kredite Europas in BIP-indexierte Kredite und Anleihen umzuwandeln. Das DIW Berlin hat hierzu im vergangenen Jahr eine detaillierte Studie veröffentlicht, die analysiert, wie ein solches Instrument funktioniert. Das DIW Berlin hält diesen Vorschlag der griechischen Regierung für eine konstruktive Option, um die Staatsverschuldung nachhaltiger zu machen und ultimativ das Land wieder auf einen Wachstumspfad zu führen. Eine solche Lösung hilft Griechenland, mehr Eigenverantwortung für seine Reformen zu übernehmen – dies ist der Schlüssel für eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft. Es ist auch die beste Option für die Steuerzahler Europas und in Deutschland. Denn dies erhöht die Chancen, dass Griechenland seine Schulden zurückzahlen kann und die Interessen der Steuerzahler geschützt werden.

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