Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Kritik an Draghi ist noch keine Lösung

Die Eurozone verharrt weiter in einer tiefen, vor allem makroökonomischen Krise. Eine robuste Weltwirtschaft und der fallende Ölpreis haben Europas Wirtschaft eine Zeit lang gestützt. Doch spätestens jetzt zeigt sich, dass sich die Eurozone nur durch viel entschiedeneres eigenes Handeln aus der Krise ziehen kann. Eine Antwort, die neuerliche Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB), wurde in Deutschland meist scharf und zu einseitig attackiert. Geldpolitisches Nichtstun scheint die bevorzugte Option vieler in Deutschland.

Dieser gemeinsame Beitrag von Marcel Fratzscher (DIW Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin), Reint Gropp (IWH und Otto-von-Guericke-Universität-Magdeburg), Hans-Helmut Kotz (Harvard University und SAFE), Jan Krahnen (Goethe-Universität Frankfurt am Main und SAFE), Christian Odendahl (Centre for European Reform), Beatrice Weder di Mauro (INSEAD Singapur und Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Guntram Wolff (Bruegel) ist am 9. April 2016 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Weiterlesen…

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