Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Statement zur Wachstumszahl des Bruttoinlandsprodukts und zur Entwicklung der Verbraucherpreise im Juli (12. August 2016)

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft war im zweiten Quartal robust. Die anhaltende Investitionsschwäche bleibt aber die Achillesferse. Ohne stärkere private und öffentliche Investitionen wird die deutsche Wirtschaft langfristig nicht dynamisch wachsen können. Durch die Brexit-Entscheidung schwächt sich die Wirtschaft in Deutschland bereits jetzt ab und auch in den kommenden Quartalen wird das hiesige Wachstum infolge des Brexit-Votums deutlich geringer ausfallen.
Die noch immer zu niedrige Inflation in Deutschland unterstreicht die hohe Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von Europa und der Weltwirtschaft. Die Preisentwicklung ist viel zu schwach, trotz kräftiger Lohnanstiege. Viele Unternehmen stehen durch fallende Preise vor riesigen Herausforderungen.“

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