Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Wichtiges Signal, dass die Fed dem Druck von US-Präsident Trump standhält

Die US-Notenbank hat, wie erwartet, die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht. Das wichtigste Signal ist, dass die Fed dem Druck von US-Präsident Trump standhält und sich nicht von ihrem Kurs abbringen lässt. Genauso notwendig wie eine Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft durch das graduelle Anziehen der geldpolitischen Zügel ist, dass die Fed ihre Unabhängigkeit gegenüber der Politik wahrt und somit auch ihre Glaubwürdigkeit schützt. Das hat sie mit dieser Entscheidung getan. Die Sorge um eine Überhitzung der US-Wirtschaft … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte

Erdogans Scheitern wäre ein Segen für die Türken

Dieser gemeinsame Gastbeitrag mit Alexander Kriwoluzky ist am 17. August in der Welt erschienen.

Das Versprechen eines Autokraten, die einheimische Währung und Wirtschaft seien sicher, ist häufig das verlässlichste Anzeichen dafür, dass eine Währungs- und Finanzkrise unmittelbar bevorsteht. So war es bei Russlands Boris Jelzin 1998, Indonesiens Suharto 1997, Venezuelas Maduro und anderen Autokraten. Und so wird es wohl auch nun beim türkischen Präsidenten Erdogan sein.

Die Türkei steht vor einer tiefen Krise, die politischen Sprengstoff für den Mittleren Osten … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Der Deal hat kein einziges Problem gelöst

Der Beitrag ist am 26. Juli 2018 als Gastbeitrag bei Spiegel Online erschienen.

Die vermeintliche Einigung zwischen EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump hat ein kollektives Aufatmen ausgelöst. Die Eskalation ist erst einmal gestoppt, das ist positiv. Und es ist ein schöner symbolischer Erfolg für die Europäische Kommission, der unterstreicht, dass Europa handlungsfähig ist und auch Deutschland ein geeintes Europa braucht.

Das Treffen hat jedoch keines der dem Konflikt zugrunde liegenden Probleme gelöst. Es wäre töricht für Europa und Deutschland, sich … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

„Donald Trump wird Strafzölle auf deutsche Autos als Druckmittel missbrauchen“

Donald Trump und Jean-Claude Juncker haben kurzfristig für Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und Europa gesorgt und das ist gut so. Es ist jedoch bisher nur eine Deeskalation, es gibt noch keine Entwarnung. Dass über ein Abkommen verhandelt wird, heißt noch lange nicht, dass es nicht doch zum Handelskrieg kommt – dafür sind die Zusagen von gestern zu vage. Aber ich schätze die Chancen als gut ein, dass man sich auf ein Freihandelsabkommen einigen wird. Die anvisierten Schritte – … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Statement zur Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Japan ist ein wichtiges Signal für Freihandel und gegen Protektionismus und gegen den zunehmenden Nationalismus in der Welt. Das Abkommen zeigt, dass die EU handlungsfähig und wichtig ist, um europäische und auch deutsche Interessen in der Welt zu vertreten. Gerade Deutschland kann seine wirtschaftlichen Interessen nur mit einem starken, geeinten Europa im Rücken verteidigen. Die deutsche Wirtschaft wird einer der größten Gewinner des EU-Japan-Freihandelsabkommens sein, denn unsere Wirtschaft hängt stärker als andere von … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Die EU muss mit Strafzöllen kontern

US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Forderung nach Strafzöllen auf Autos die nächste Runde des Handelskonflikts eingeläutet. Er setzt seinen Konfrontationskurs fort. Damit schwindet die Hoffnung, Europa könne sich einem Konflikt mit den USA entziehen. Gerade Deutschland würden Strafzölle auf Autos empfindlich treffen und Arbeitsplätze kosten. Bereits jetzt wirkt sich der Handelskonflikt negativ auf die konjunkturelle Stimmung in Europa und Deutschland aus und wird das Wachstum in diesem Jahr schwächen. Die EU muss den Amerikanern Paroli bieten und selbst mit … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Makroökonomik

Bevor es zu spät ist

Dieser Text ist am 07. Mai 2018 als Gastbeitrag im Handelsblatt erschienen.

Die Hoffnung, US-Präsident Trump werde nun den Handelskonflikt beilegen, wurde enttäuscht. Durch die Androhung von Einfuhrbeschränkungen hat er den Konflikt noch verschärft. Europa benötigt dringend eine bessere Strategie, zu der auch das Eingeständnis gehört, dass Deutschlands Handelsüberschüsse zu hoch und damit Teil des Problems sind und sich deshalb auch unsere Wirtschafts- und Finanzpolitik ändern muss.

Die Erklärung für die riesigen deutschen Handelsüberschüsse von knapp 250 Milliarden Euro – … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Wirtschaftspolitik

Wo Deutschland und China wirklich zu protektionistisch sind

Dieser Beitrag ist am 15. März bei SPIEGEL ONLINE erschienen.

US-Präsident Donald Trump hat mit seinem Vorwurf, China, Deutschland und andere betrieben Protektionismus, nicht ganz Unrecht. Viele hören es nicht gerne, aber Deutschlands riesiger Leistungsbilanzüberschuss in Höhe von rund acht Prozent der Wirtschaftsleistung ist nicht in erster Linie das Resultat deutscher Exportstärke, sondern der deutschen Import- und Investitionsschwäche. Um einen Handelskonflikt zu vermeiden, der letztlich vor allem Deutschland schaden würde, muss sich die Bundesregierung guten Argumenten öffnen und eigene Schwächen … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Statement zu den US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte

US-Präsident Donald Trump geht mit seinen Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte auf Konfrontationskurs. Die EU sollte schnell und hart darauf reagieren. Sie muss nun umgehend für die US-Wirtschaft wichtige Produkte mit Strafzöllen belegen, um die amerikanische Regierung durch ihre eigenen Unternehmen, die die Leidtragenden wären, unter Druck zu setzen. Es braucht ein klares Zeichen der EU, um einen Handelskrieg nicht nur mit den USA, sondern global zu verhindern. Nur die EU ist groß und stark genug, den USA Paroli zu … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte Makroökonomik

Risikoteilung mit Marktdisziplin versöhnen – ein deutsch-französisches Reformkonzept für die Eurozone

Eine Gruppe von 14 Ökonominnen und Ökonomen aus Deutschland und Frankreich schlägt heute ein Reformpaket für die Europäische Währungsunion vor. Dessen Umsetzung würde den Euroraum robuster und krisenresistenter machen, für solidere Staatsfinanzen sorgen und mehr Wirtschaftswachstum ermöglichen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des DIW Berlin und des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und das Paper Reconciling risk sharing with market discipline: A constructive approach to euro area reform (auch in deutscher Kurzfassung) finden Sie auf den [weiterlesen]

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