Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Wirtschaftspolitik

America First, But Germany Second

If Trump wants a Europe that takes care of its own needs, he needs a strong partner in Berlin.

Donald Trump’s relationship with Angela Merkel has gotten off to a rocky start. Trump has, effectively, singled out Germany and its chancellor as his main nemesis in Europe. He has criticized her for her policy toward refugees, for an unfair trade policy, and for a lack of leadership in Europe. For its part, the German government, alongside many of its European … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Germany’s Misunderstood Trade Surplus

Now that Germany’s current-account surplus has reached a record €270 billion ($285 billion), or close to 8.7% of GDP, the ongoing debate about its economic model has intensified. Eurozone politicians and Donald Trump’s administration in the United States are each blaming the other for the economic imbalance; and all are blaming the euro.

Trump’s administration, for its part, has attacked Germany for exporting too much, and accused it of manipulating the euro. In fact, Germany’s trade surplus has little to … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Der Euro war ein Geschenk!

Dieser Text wurde am 19. Februar als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht.

Wie würden Sie die folgende Frage beantworten: War die deutsch-deutsche Währungsunion vom 1. Juli 1990 ein Erfolg? Viele würden diese Frage für sinnlos halten. Denn die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland war natürlich die prinzipiell richtige Entscheidung, auch wenn sich über ihre Ausgestaltung streiten lässt. Ist die europäische Währungsunion ein Erfolg? Viele, vor allem in Deutschland, machen den Euro gerne zum Sündenbock für Europas Probleme. Wir … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Wirtschaftspolitik

Deutscher Protektionismus

Dieser Text wurde am 12. Februar als Gastbeitrag im Handelsblatt veröffentlicht.

Die Kritik der US-Regierung an Deutschlands Handelsbilanzüberschüssen hat hierzulande kollektive Empörung ausgelöst. Vieles an dieser Kritik ist falsch – wie der Vorwurf, Deutschland manipuliere den Euro und missbrauche die EU für seine Interessen. Aber es gibt auch einen wahren Kern an dieser Kritik, mit der uns seit langem auch unsere europäischen Nachbarn konfrontieren. Diese Kritik lautet: Der hohe Exportüberschuss spiegelt wider, dass sich Deutschland protektionistisch verhält. Das ist ein … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen ZEIT Kolumne

Donald Trump paralysiert

Dieser Beitrag ist am 10. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

US-Präsident Donald Trump hat bereits in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit für viel Wirbel gesorgt. Die Risiken für die Weltwirtschaft lassen sich unter den drei P zusammenfassen: Populismus, Protektionismus und Paralyse. Dabei sind die ersten beiden eher kurzfristige Gefahren. Die Paralyse, sprich die drohende Lähmung der Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist dagegen das größte und gefährlichste Risiko. … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Uncategorized

Statement zu den Import- und Exportzahlen für Deutschland

Statement zu den heute morgen vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Import- und Exportzahlen für Deutschland im Gesamtjahr 2016

Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Außenhandelsüberschuss in Höhe von knapp 253 Milliarden Euro erzielt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Dass die deutsche Wirtschaft sehr viel mehr exportiert als importiert, ist Anlass zur Sorge, und kein Grund stolz zu sein. Problematisch sind nicht die hohen Exporte, problematisch ist die schwache Entwicklung der Importe, die Ergebnis der großen Investitionslücke ist. Diese verursacht hohe … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik Wirtschaftspolitik

Warum die US-Kritik an Deutschland teilweise stimmt

Dieser Artikel ist am 31. Januar als Gastbeitrag auf SPIEGEL Online erschienen.

Donald Trump hat Deutschland vorgeworfen, die EU als Instrument für die eigenen Interessen zu missbrauchen. Seine Regierung legt nun nach und bezeichnet Deutschland als Währungsmanipulator und droht mit harten Konsequenzen. Bei allem Unfug und falschen Argumenten, die diese Vorwürfe enthalten, muss die deutsche Politik diese Kritik ernst nehmen. Sie kommt seit vielen Jahren auch von anderen Europäern, der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Industrieländerorganisation OECD und anderen.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Das ist billiger Populismus, was Donald Trump macht

Dieses Gespräch mit Jasper Barenberg ist am 24. Januar im Deutschlandfunk erschienen.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, kritisiert den Ausstieg der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP. Er werde das Gegenteil von dem bewirken, was Präsident Donald Trump angekündigt habe. Den amerikanischen Arbeitern werde geschadet.

Jasper Barenberg: Donald Trump hat gesagt, der Ausstieg aus TPP ist eine großartige Sache für die Arbeitnehmer in den USA. Ist das eine gute Nachricht für Arbeitnehmer dort?

Marcel Fratzscher: Nein. … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Sein Erfolg speist sich aus Frust und Angst

Dieser Beitrag ist am 20. Januar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Donald Trump wird solange erfolgreich sein, wie er Menschen und Länder gegeneinander aufbringen kann. Es gibt einen Weg, um diese Anti-Politik zu durchbrechen.

Der 20. Januar 2017 ist bereits jetzt ein historischer Tag – mit dem Amtsantritt Donald Trumps zum US Präsidenten beginnt eine neue Ära. Die allgemeine Erwartung ist, dass Donald Trump als Präsident scheitern wird und es nur eine Frage der Zeit ist, … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Großbritannien ist zu unwichtig

Dieses Interview mit Timot Szent-Ivanyi ist am 17. Januar in der Frankfurter Rundschau erschienen.

Herr Fratzscher, was bedeutet ein harter Brexit für die EU und für Großbritannien selbst?
Lassen Sie uns mit Großbritannien beginnen. Premierministerin Theresa May hat große Versprechen abgegeben, die sie nicht wird halten können. Großbritannien soll wieder eine große, globale Handelsnation werden, hat sie ihrem Volk zugesichert. Doch das klingt nach dem 18. Jahrhundert. Die Zeiten sind vorbei. May hat Enttäuschung vorprogrammiert. Weiterlesen
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