Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Uncategorized Wahlen 2017

Statement zur Wahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten Frankreichs

Dies ist ein guter Tag für Frankreich, für Deutschland und für ganz Europa. Mit Emmanuel Macron hat Frankreich nun einen Präsidenten, der die besten Voraussetzungen mitbringt, um die Wirtschaft Frankreichs zu erneuern und Europa zu reformieren.

Macron steht vor ähnlich großen Herausforderungen wie Gerhard Schröder als Bundeskanzler vor 15 Jahren. Er muss harte Wirtschaftsreformen anstoßen und einen Mentalitätswandel herbeiführen, aber auch über 40% der Wählerinnen und Wähler mitnehmen, die in der ersten Wahlrunde für links- oder rechtsextreme Kandidaten gestimmt haben, … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Makroökonomik Wahlen 2017

Statement zur EZB-Ratssitzung am 27. April 2017

Es ist klug und richtig, dass die EZB an ihrem geldpolitischen Kurs festhält und sich vom Störfeuer aus Deutschland nicht ablenken lässt. Vor allem der Druck auf die EZB aus Deutschland, das Anleihenkaufprogramm vorzeitig zu beenden, hat zugenommen. Die EZB handelt richtig, wenn sie diesem Druck standhält, denn die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken für den Euroraum sind nach wie vor signifikant.

Die EZB kommt ihrem Mandat der Preisstabilität nur langsam näher, da vor allem die Kerninflation noch immer zu niedrig … [weiterlesen]

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Europa Wahlen 2017

Statement zum Ergebnis des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahl

Das Ergebnis des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahl ist ein vielversprechendes Zeichen auch für Deutschland und Europa. Es wird in der Wirtschaft und den Finanzmärkten ein kollektives Aufatmen auslösen. Der führende Kandidat Emmanuel Macron steht für Wirtschaftsreformen und ein starkes Europa. Die Chancen sind sehr hoch, dass Macron sich im zweiten Wahlgang durchsetzen wird.

Es ist noch zu früh, Entwarnung gegen einen Zusammenbruch der Finanzmärkte und gegen das Ende des Euro zu geben. Europa hat aber eine weitere wichtige Hürde … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Wahlen 2017

Frankreichs Selbstmitleid ist übertrieben

Dieser Beitrag ist am 5. April auf Spiegel Online erschienen.

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich ist so wichtig wie kaum eine seit 1945. Das Land befindet sich in einer mentalen Depression. Doch die ist genauso übertrieben wie Deutschlands Selbstüberschätzung.

Jeder Europäer sollte eigentlich eine Stimme bei den kommenden französischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen haben. Diese Wahlen sind so wichtig für Frankreich wie wenige seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber sie sind auch für Europa entscheidend. Denn ohne ein starkes, geeintes und selbstbewusstes Frankreich … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte

Statement zum Brexit

Diese Statements wurden erstmals von dpa Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht.

Ich erwarte keine kurzfristigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten oder in der europäischen Wirtschaft durch den Beginn der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU. Die Erwartungen an die zukünftige Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wurden in den vergangenen Monaten immer weiter abgesenkt. Ein Brexit mit einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ist die wahrscheinlichste Option. Ich erwarte, dass ein Freihandelsabkommen frühestens in vier Jahren steht. Eine Übergangsphase wird unvermeidlich sein.… [weiterlesen]

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Europa Wahlen 2017 Wirtschaftspolitik

A German debate over the future of Europe is long overdue

The op-ed was first published on FT.com on February 28, 2017. 

The emergence of Martin Schulz as the centre-left Social Democrats’ (SPD) candidate for chancellor has fundamentally altered the dynamics of German politics. It is also changing the debate in Germany on inequality and the future of Europe in ways that will have a significant impact across the continent.

Germany is regarded as an economic success story. Unemployment is at its lowest level since reunification, while the trade surplus has … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Der Euro war ein Geschenk!

Dieser Text wurde am 19. Februar als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht.

Wie würden Sie die folgende Frage beantworten: War die deutsch-deutsche Währungsunion vom 1. Juli 1990 ein Erfolg? Viele würden diese Frage für sinnlos halten. Denn die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland war natürlich die prinzipiell richtige Entscheidung, auch wenn sich über ihre Ausgestaltung streiten lässt. Ist die europäische Währungsunion ein Erfolg? Viele, vor allem in Deutschland, machen den Euro gerne zum Sündenbock für Europas Probleme. Wir … [weiterlesen]

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Europa Wirtschaftspolitik

Statement zur Abstimmung EU-Kanada Freihandelsabkommen Ceta im EU-Parlament

Die Abstimmung für CETA ist eine gute Entscheidung für Europa und gerade auch für Deutschland. Sicherlich hat CETA auch Schwächen. Aber CETA wird die europäische Wirtschaft stärken, auch wenn die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen nicht überschätzt werden sollten. Das wichtigste bei CETA ist das Signal, das es an die Welt sendet. Die Entscheidung für CETA ist ein starkes Signal, dass Europa offen für die Welt bleibt und den Protektionismus des Donald Trump entschieden ablehnt. Europa muss diesen Kurs weiter fortsetzen und … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Großbritannien ist zu unwichtig

Dieses Interview mit Timot Szent-Ivanyi ist am 17. Januar in der Frankfurter Rundschau erschienen.

Herr Fratzscher, was bedeutet ein harter Brexit für die EU und für Großbritannien selbst?
Lassen Sie uns mit Großbritannien beginnen. Premierministerin Theresa May hat große Versprechen abgegeben, die sie nicht wird halten können. Großbritannien soll wieder eine große, globale Handelsnation werden, hat sie ihrem Volk zugesichert. Doch das klingt nach dem 18. Jahrhundert. Die Zeiten sind vorbei. May hat Enttäuschung vorprogrammiert. Weiterlesen
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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Statement zur Brexit-Strategie von UK-Premierministerin Theresa May

Theresa Mays Versprechen, Großbritannien nach dem Brexit in eine „globale Handelsnation“ zu verwandeln ist genauso eine Illusion wie Donald Trumps Versprechen, Amerika mithilfe protektionistischer Maßnahmen zu neuen Glanz zu verhelfen („to make American great again“). Mays Landleute müssen sich auf große Enttäuschungen gefasst machen.… [weiterlesen]

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