EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur Leitzins-Entscheidung der EZB vom 20. Juli 2017

Die EZB hält sich weiterhin alle Optionen zum Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik offen. Die Kommunikation der EZB zeigt keine substantielle Änderung ihres geldpolitischen Kurses. Die Ankündigung von EZB-Präsident Draghi macht ein sehr graduelles Ende der Anleihekäufe im Jahr 2018 wahrscheinlich. Alle anderen Fragen der Geldpolitik bleiben jedoch offen. Es bleibt offen, wie schnell die EZB ihre Anleihekäufe zurückfahren wird und vor allem, wann sie die erste Zinserhöhung tätigen wird.

Die Überreaktion der Finanzmärkte in den vergangenen Wochen auf die … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Geld- und Finanzmärkte

Warum die Zinsen niedrig bleiben müssen

Dieser Beitrag ist am 10. Juni auf SPIEGEL ONLINE erschienen.

In Deutschland sind viele enttäuscht über die Aussicht auf ein behutsames Ende der Niedrigzinspolitik, wie es die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag angekündigt hat. Die Hoffnung, die EZB könne bald die Zinsen anheben, ist jedoch eine Illusion. Es hängt nicht von der Zentralbank ab, wie schnell die Geldpolitik sich normalisiert, sondern vor allem vom Willen der europäischen Staats- und Regierungschefs – also auch der Bundesregierung -, die Währungsunion endlich ernsthaft … [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung vom 8. Juni 2017

Die EZB hat vorsichtig die geldpolitische Wende eingeleitet, wenn auch nur mit Worten und nicht mit Taten. Sie hat die Kommunikation geändert und somit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Vielen in Deutschland mag die geldpolitische Wende zu langsam gehen. Viele unterschätzen aber die Tragweite der EZB-Entscheidung, die zum ersten Mal seit über zehn Jahren eine nachhaltige Straffung der Geldpolitik signalisiert. Die EZB handelt richtig, den Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik graduell und nicht abrupt vorzubereiten, damit keine … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte

Statement zum Brexit

Diese Statements wurden erstmals von dpa Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht.

Ich erwarte keine kurzfristigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten oder in der europäischen Wirtschaft durch den Beginn der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU. Die Erwartungen an die zukünftige Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wurden in den vergangenen Monaten immer weiter abgesenkt. Ein Brexit mit einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ist die wahrscheinlichste Option. Ich erwarte, dass ein Freihandelsabkommen frühestens in vier Jahren steht. Eine Übergangsphase wird unvermeidlich sein.… [weiterlesen]

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Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Kommentar zu Zinserhöhung der US-Notenbank Fed

Die Entscheidung für eine Zinserhöhung der Federal Reserve war überfällig. Die amerikanische Wirtschaft ist robust und weit stärker als die europäische.  Ich erwarte mindestens zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr.

Die Gefahr ist allerdings groß, dass die amerikanische Notenbank die Zinsen zu langsam anhebt und sich somit die Risiken für die Finanzstabilität erhöhen.

Durch die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen in den USA ist die Europäische Zentralbank unter Druck, ihre expansive Geldpolitik nicht vorschnell zu beenden. Die langfristigen Zinsen sind dadurch … [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung

Die EZB tut gut daran, ihre Politik auf die mittelfristige Preisstabilität auszurichten und nicht auf kurzfristige Preisschwankungen zu reagieren. Forderungen nach einem vorzeitigen Ausstieg der EZB aus ihrer expansiven Geldpolitik sind verfehlt und verfrüht. Die dynamische Preisentwicklung der vergangenen zwei Monate spiegelt in erster Linie eine Normalisierung der Energiepreise wieder. Die Wirtschaft des Euroraums ist nach wie vor zu schwach und die Arbeitslosigkeit zu hoch, um eine schnelle Rückkehr zur Preisstabilität und damit ein vorzeitiges Ende der expansiven Geldpolitik zu … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Germany’s Misunderstood Trade Surplus

Now that Germany’s current-account surplus has reached a record €270 billion ($285 billion), or close to 8.7% of GDP, the ongoing debate about its economic model has intensified. Eurozone politicians and Donald Trump’s administration in the United States are each blaming the other for the economic imbalance; and all are blaming the euro.

Trump’s administration, for its part, has attacked Germany for exporting too much, and accused it of manipulating the euro. In fact, Germany’s trade surplus has little to … [weiterlesen]

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Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik ZEIT Kolumne

Der deutsche Sparirrsinn

Dieser Beitrag ist am 17. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren.

Seit dem Jahr 2000 hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verlust von durchschnittlich 7.500 Euro im Ausland erlitten. Wie? Hat unser Land volkswirtschaftlich betrachtet wegen der Rekord-Exportüberschüsse nicht viel mehr Geld von seinen ausländischen Partnern eingenommen als umgekehrt? Ja, die deutschen Unternehmen und somit auch die Bürgerinnen und … [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung vom 19.01.2017

EZB Präsident Draghi hat klar signalisiert, dass die EZB ihren gegenwärtigen Kurs fortsetzen wird. Der Anstieg der Inflation ist eine positive, willkommene Entwicklung für alle. Gerade wir Deutschen sollten die positive Inflationsentwicklung begrüßen. Je früher die Inflation in der Eurozone wieder an das Inflationsziel von zwei Prozent heranreicht, desto schneller kann die EZB ihre expansive Geldpolitik beenden.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Uncategorized

Kein Grund zur Panik

Das Undenkbare ist zur Realität geworden. Die Risiken einer US-Regierung unter Donald Trump für Wirtschaft und Wohlstand in Deutschland und Europa sind sicherlich nicht klein. Aber sie sind auch kein Anlass, in Panik zu verfallen. Es gibt viele gute Gründe, wieso gerade die deutsche Wirtschaft diese Risiken meistern kann.… [weiterlesen]

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