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Statement zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum OMT-Programm der Europäischen Zentralbank

Das Bundesverfassungsgericht hat eine kluge Entscheidung getroffen und einen Rückzieher von seiner ersten Entscheidung vom Januar 2014 gemacht. Es erkennt mit Blick auf das OMT-Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) nun die Autorität und die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs an. Das Nachgeben des Bundesverfassungsgerichts ist weise, weil es einen Konflikt mit dem Europäischen Gerichtshof zu Fragen des europäischen Rechts nur verlieren kann. … [weiterlesen]

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Das große Missverständnis

Der Gastbeitrag ist am 19. Juni 2016 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Die Kritiker der Europäischen Zentralbank verkennen, dass diese nicht wie die Bundesbank agieren kann. Aus diesem Grund bedarf es einer ehrlicheren Diskussion über die EZB.

Die Kritik in Deutschland an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in den vergangenen Monaten einen neuen Höhepunkt erreicht. Diesen Dienstag wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über die Rechtmäßigkeit des OMT-Anleihenkaufprogramms der EZB entscheiden.… [weiterlesen]

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Statement zum Zinsentscheid der EZB vom 2. Juni 2016

Die EZB hat klar signalisiert, dass die niedrige Inflation wohl noch länger anhalten wird als bisher befürchtet. Damit hat sich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Anleihenkaufprogramm über März 2017 hinaus verlängert wird. Die EZB setzt große Hoffnungen in ihre neuen Kredite an Banken, um die Kreditvergabe in der Eurozone zu verbessern, die Wirtschaft zu stärken und somit auch die Inflationsrate zu erhöhen.… [weiterlesen]

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„Reformen auf Vorrat“: Europa will aus der Griechenlandkrise nicht lernen

Dieser Gastbeitrag wurde am 9. Mai 2016 auf Spiegel Online veröffentlicht.

Wieder einmal spitzt sich der Konflikt zwischen Griechenland und seinen europäischen Geldgebern zu. Nach dem Drama des vergangenen Sommers, bei dem Griechenland nur knapp dem Grexit und einem ökonomischen Desaster entging, könnte es in diesem Sommer nun zum nächsten Showdown kommen – auch weil Europa noch immer nichts aus der Krise gelernt zu haben scheint und alte Fehler wiederholt. Dies zeigt sich bei den geforderten „Reformen auf Vorrat“ und … [weiterlesen]

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Statement zum Zinsentscheid der EZB vom 21. April 2016

Die EZB hat mit ihrer Entscheidung ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung ihrer expansiven Geldpolitik abgegeben. Es wird kein schnelles Ende der Niedrigzinspolitik der EZB geben. Die Nullzinspolitik wird wohl noch 3 bis 4 Jahre bestehen bleiben.… [weiterlesen]

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Kritik an Draghi ist noch keine Lösung

Die Eurozone verharrt weiter in einer tiefen, vor allem makroökonomischen Krise. Eine robuste Weltwirtschaft und der fallende Ölpreis haben Europas Wirtschaft eine Zeit lang gestützt. Doch spätestens jetzt zeigt sich, dass sich die Eurozone nur durch viel entschiedeneres eigenes Handeln aus der Krise ziehen kann. Eine Antwort, die neuerliche Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB), wurde in Deutschland meist scharf und zu einseitig attackiert. Geldpolitisches Nichtstun scheint die bevorzugte Option vieler in Deutschland.… [weiterlesen]

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„Hubschraubergeld ist sinnvoll“

Dieses Interview von Hannes Koch erschien erstmals am 12. April 2016 in der taz.

taz: Herr Fratzscher, 5.000 Euro als Geschenk für jeden Haushalt von der Europäischen Zentralbank (EZB) – wie aus dem Hubschrauber abgeworfen. Darüber diskutieren Ökonomen. Ist das nicht unrealistisch?

Marcel Fratzscher: Augenblicklich scheint das tatsächlich weithergeholt. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen. Auf jeden Fallbrauchen wir die Debatte darüber. In Deutschland werden neue Gedanken manchmal zu schnell vom Tisch gewischt und als Quatsch bezeichnet. Die Idee … [weiterlesen]

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Statement zum Zinsentscheid der EZB

Die EZB sendet mit ihrer Entscheidung ein starkes Signal, dass sie alle ihre Instrumente entschieden nutzen wird, um ihrem Mandat der Preisstabilität wieder gerecht zu werden. Die weitere Expansion der Geldpolitik ist massiv und überraschend. Die Entscheidung unterstreicht die Sorge der EZB über die sich eintrübenden Aussichten für die europäische Wirtschaft und über die Probleme des Bankensektors. Das anhaltende Risiko der Deflation und die sich abschwächende europäische Wirtschaft lassen der EZB keine andere Wahl, als ihre Geldpolitik weiter zu lockern. … [weiterlesen]

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„Es ist ein notwendiges Übel“

Dieses Interview von Ursula Mayer erschien erstmals am 9. März auf boerse.ARD.de

boerse.ARD.de: Wie sehen Sie das Anleihekaufprogramm der EZB?

Marcel Fratzscher: Ich denke, es ist ein notwendiges Übel. Die Europäische Zentralbank hat ein Mandat, nämlich Preisstabilität, und dem wird sie derzeit nicht gerecht. Die Inflationsrate ist sehr niedrig und die Wirtschaft schwächt sich im Euroraum gerade wieder ab. Die EZB muss also handeln und ich erwarte am Donnerstag eine deutliche Expansion, eine Überraschung für die Märkte.… [weiterlesen]

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