Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Kommentar zu Zinserhöhung der US-Notenbank Fed

Die Entscheidung für eine Zinserhöhung der Federal Reserve war überfällig. Die amerikanische Wirtschaft ist robust und weit stärker als die europäische.  Ich erwarte mindestens zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr.

Die Gefahr ist allerdings groß, dass die amerikanische Notenbank die Zinsen zu langsam anhebt und sich somit die Risiken für die Finanzstabilität erhöhen.

Durch die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen in den USA ist die Europäische Zentralbank unter Druck, ihre expansive Geldpolitik nicht vorschnell zu beenden. Die langfristigen Zinsen sind dadurch … [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung

Die EZB tut gut daran, ihre Politik auf die mittelfristige Preisstabilität auszurichten und nicht auf kurzfristige Preisschwankungen zu reagieren. Forderungen nach einem vorzeitigen Ausstieg der EZB aus ihrer expansiven Geldpolitik sind verfehlt und verfrüht. Die dynamische Preisentwicklung der vergangenen zwei Monate spiegelt in erster Linie eine Normalisierung der Energiepreise wieder. Die Wirtschaft des Euroraums ist nach wie vor zu schwach und die Arbeitslosigkeit zu hoch, um eine schnelle Rückkehr zur Preisstabilität und damit ein vorzeitiges Ende der expansiven Geldpolitik zu … [weiterlesen]

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EZB Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Statement zur Verbraucherpreis-Entwicklung

Statement zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Verbraucherpreisen im Februar 2017

Die neuen Inflationszahlen sind nicht ganz unerwartet und spiegeln vor allem die Normalisierung der Energiepreise wider. Forderungen aus Deutschland an die EZB, ihre Geldpolitik zu ändern, sind verfehlt und verfrüht. Die Wirtschaft des Euroraums ist noch immer in einer schwierigen Lage und die EZB wird noch einige Zeit brauchen, bis die Preisstabilität wieder erreicht ist. Die Risiken für die Wirtschaft, auch für die deutsche, sind hoch und in … [weiterlesen]

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Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik ZEIT Kolumne

Der deutsche Sparirrsinn

Dieser Beitrag ist am 17. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren.

Seit dem Jahr 2000 hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verlust von durchschnittlich 7.500 Euro im Ausland erlitten. Wie? Hat unser Land volkswirtschaftlich betrachtet wegen der Rekord-Exportüberschüsse nicht viel mehr Geld von seinen ausländischen Partnern eingenommen als umgekehrt? Ja, die deutschen Unternehmen und somit auch die Bürgerinnen und … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik Wirtschaftspolitik

Warum die US-Kritik an Deutschland teilweise stimmt

Dieser Artikel ist am 31. Januar als Gastbeitrag auf SPIEGEL Online erschienen.

Donald Trump hat Deutschland vorgeworfen, die EU als Instrument für die eigenen Interessen zu missbrauchen. Seine Regierung legt nun nach und bezeichnet Deutschland als Währungsmanipulator und droht mit harten Konsequenzen. Bei allem Unfug und falschen Argumenten, die diese Vorwürfe enthalten, muss die deutsche Politik diese Kritik ernst nehmen. Sie kommt seit vielen Jahren auch von anderen Europäern, der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Industrieländerorganisation OECD und anderen.… [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung vom 19.01.2017

EZB Präsident Draghi hat klar signalisiert, dass die EZB ihren gegenwärtigen Kurs fortsetzen wird. Der Anstieg der Inflation ist eine positive, willkommene Entwicklung für alle. Gerade wir Deutschen sollten die positive Inflationsentwicklung begrüßen. Je früher die Inflation in der Eurozone wieder an das Inflationsziel von zwei Prozent heranreicht, desto schneller kann die EZB ihre expansive Geldpolitik beenden.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen EZB Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Italien braucht Hilfe – egal unter welcher Regierung

2016 war kein gutes Jahr. Das Brexit-Votum und die Trump-Wahl haben politische Erdbeben ausgelöst. Das größte Problem für Europa und Deutschland ist jedoch Italien. Die europäische Politik muss sofort handeln, um eine Eskalation der Lage abzuwenden. Sonst könnte Italien der Domino-Stein sein, der die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise zurückbringt – mit eventuell ungeahnter Wucht.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Geldpolitik

Statement zur EZB-Entscheidung vom 8. Dezember 2016

Die EZB-Entscheidung ist weise und ausgewogen. Sie mag viele in Deutschland enttäuschen. Die Verlängerung des Anleihenkaufprogramms ist unausweichlich, da die wirtschaftlichen Risiken für den Euroraum noch immer erheblich sind und die EZB ihr Mandat der Preisstabilität wohl auch 2019 noch nicht ganz erreichen wird.

Die Entscheidung ist weise, da sie der EZB alle Optionen offen hält. Die EZB hat sich durch die Änderungen am Anleihenkaufprogramm mehr Flexibilität erkauft. Die Entscheidung der EZB bedeutet, dass die Niedrigzinsphase länger als von vielen … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik

Plötzlich ohne Partner

Dieser Beitrag ist am 17. November 2016 im Handelsblatt erschienen und ist auf Handelsblatt.com als Premium-Content verfügbar.

Nach dem Schock kam die Überraschung: Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Wahl Donald Trumps zum US Präsidenten. Die Aktienmärkte und der US-Dollar legten zu und fielen nicht – wie allgemein befürchtet – ins Bodenlose. Was sagt uns dies über die Auswirkungen für die Wirtschaft? Und was sind mögliche wirtschaftspolitische Szenarien, auf die wir uns in Deutschland werden einstellen müssen?… [weiterlesen]

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EZB Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Deutschland als Opfer?

Der Kommentar ist am 2. November auf ZEIT Online erschienen.

Der Sachverständigenrat mahnt in seinem Jahresgutachten 2016, es sei „Zeit für Reformen“ – vor allem für andere, wie die Südeuropäer, die EZB, die Europäische Union und bei der Begrenzung der Freizügigkeit der Menschen in Europa. Der Sachverständigenrat ist ein wichtiges Beratungsgremium der deutschen Wirtschaftspolitik. Das Jahresgutachten präsentiert jedoch Deutschland vor allem als Opfer der Fehler anderer, anstelle offener zu sein und die Verantwortung Deutschlands für Europa und die eigenen Reformen … [weiterlesen]

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