Europa Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Ein erster Schritt für Griechenland zurück in die Normalität

Dieser Kommentar erschien erstmals als Gastbeitrag auf Tagesspiegel.de am 13. Juli 2015.

Endlich gibt es eine Einigung zwischen Griechenland und der Europäischen Union. Sie ist ein gutes Resultat für Europa und für Deutschland – sie ist großzügig für Griechenland,  gleichzeitig hat die Bundesregierung die meisten ihrer Forderungen durchsetzen können. Die Einigung – wenn sie denn nun auch in allen Mitgliedsländern und Parlamenten Zustimmung findet – ist jedoch lediglich ein erster Schritt in Richtung Stabilisierung Griechenlands.

Drei wichtige Fragen müssen nun … [weiterlesen]

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Europa Geld- und Finanzmärkte Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft

„Einigung ist ein gutes Resultat für Europa und für Deutschland“

Die Einigung ist ein gutes Resultat für Europa und für Deutschland. Das geplante dritte Programm ist mehr als großzügig für Griechenland. Die Bundesregierung hat sich mit den meisten ihrer Forderungen durchgesetzt. Vor allem Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble gilt es, Respekt zu zollen. Sie haben Größe und Weitsicht bewiesen und gezeigt, dass Europas Integrität und gemeinsame Regeln gerade für Deutschland wichtig sind. Die Einigung der Bundesregierung wird bedeutsam für die Glaubwürdigkeit und Reputation Deutschlands in Europa und der Welt sein.… [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Uncategorized Wirtschaftspolitik

Stellungnahmne zur Ankündigung von Bundesfinanzminister Schäuble, die Kalte Progression abzubauen

Der Plan von Bundesfinanzminister Schäuble für eine einmalige Korrektur der sogenannten Kalten Progression ist finanziell sicherlich verkraftbar. Bei der aktuell niedrigen Inflationsrate wird der Bürger jedoch steuerlich nur sehr wenig entlastet. Die Bürger mit dem geringsten Einkommen werden kaum oder gar nicht profitieren.… [weiterlesen]

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Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Expertenkommission stellt 10-Punkte-Plan für mehr Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze vor

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Mit einem 10-Punkte-Plan will die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingesetzte Expertenkommission neue Grundlagen für mehr Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Dabei sollen sowohl die existierenden Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Hand als auch die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessert werden – unter anderem durch einen Investitionspakt für Kommunen, die Errichtung von Infrastrukturgesellschaften und eine stärkere Selbstbindung des Staates. Die Expertenkommission zur „Stärkung von Investitionen in Deutschland“ kann sich dabei auf einen ungewöhnlich breiten Konsens stützen: Vertreter der Privatwirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher … [weiterlesen]

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Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft

Kritik am europäischen Investitionsplan ist überzogen

Dieser Artikel erschien erstmals als Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche am 26.11.2014.

Die EU-Kommission hat ihr lang erwartetes Investitionsprogramm über 300 Milliarden Euro bekanntgegeben. Die Erwartungen waren hoch, und die Kritik in Deutschland zeigt, dass diese Erwartungen enttäuscht worden sind. Vieles an dieser Kritik ist jedoch überzogen oder falsch. Das Programm alleine wird Europa sicherlich nicht aus der Krise ziehen können. Es ist jedoch ein enorm wichtiger Schritt um einen Wachstumsimpuls für Europa zu setzen. … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Hat Deutschland zu niedrige private Investitionen?

Dieser Artikel erschien erstmals als Gastbeitrag in Die Welt am 22.11.2014.

In den vergangenen Monaten ist eine kontroverse Debatte darüber entbrannt, ob private Investitionen in Deutschland zu gering sind, und was die Wirtschaftspolitik tun kann. Einige Ökonomen und auch das Jahresgutachten des Sachverständigenrats (die zudem eine „rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik“ kritisieren) wollen keine Schwäche der privaten Investitionen erkennen können. Leider ist vieles dieser Argumentation widersprüchlich und zu kurz gedacht. … [weiterlesen]

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Geld- und Finanzmärkte Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Statement zur Ankündigung von Finanzminister Schäuble, zusätzliche Mittel für Investitionen bereitzustellen

Die Ankündigung zeigt, dass die Bundesregierung die Zeichen der Zeit erkannt hat. Die öffentlichen Investitionen in Deutschland sind deutlich zu niedrig und schwächen die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft. Das Versprechen zusätzlicher zehn Milliarden Euro über drei Jahre ist ein erster, kleiner Schritt in die richtige Richtung. Aber Vorsicht ist geboten: Diese Gelder müssen auch in die richtigen Investitionsprojekte fließen. Priorität sollten Projekte im Bereich der Verkehrsinfrastruktur und in der Bildung haben. Auch die Probleme vieler Kommunen, notwendige Investitionen zu tätigen, sollten … [weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Makroökonomik Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Statement zu den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung vom 6. November 2014

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat deutlich kommuniziert, dass sie ihre Geldpolitik in den kommenden Monaten ausweiten und expansiver gestalten wird. Dass sie sich ein Bilanzziel gesetzt hat, ist ambitioniert, aber auch riskant. Denn das Erreichen dieses Ziels hängt auch von der Kreditnachfrage der Banken ab. Ich bezweifle, dass diese Bilanzziel alleine mit dem Ankauf von ABS und Covered Bonds erreicht werden kann. Mit der heutigen Entscheidung und Kommunikation der EZB ist die Wahrscheinlichkeit für ein Ankaufprogramm von Unternehmensanleihen und auch … [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Statement zur gemeinsamen Erklärung von BDI und DGB „Unterfinanzierte Verkehrswege nicht länger verantwortbar“

„Ich halte die gemeinsame Erklärung von BDI und DGB zu den unzureichenden öffentlichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur für ein wichtiges Signal. Die gemeinsame Erklärung der Sozialpartner ist ein eindringlicher Appell an die Politik, ihrer Aufgabe der Zukunftssicherung durch mehr öffentliche Investitionen nun endlich nachzukommen.

Das DIW Berlin hat durch seine Arbeit gezeigt, dass in Deutschland eine private und öffentliche Investitionslücke von circa 100 Milliarden Euro jährlich klafft. Diese Summe ist immens, entspricht aber lediglich der Hälfte der jährlichen Nettoersparnis der … [weiterlesen]

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Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Haushaltspolitik: Schäubles schwarze Null sendet ein fatales Signal

Dieser Artikel wurde erstmals als Gastbeitrag auf Spiegel Online vom 13. Oktober 2014 veröffentlicht.

Die Bundesregierung hat erneut ihren Willen bekundet, an einer schwarzen Null, also einem ausgeglichenen Bundeshaushalt für 2015, festzuhalten. Für manche mag ein ausgeglichener Haushalt wie eine solide Finanzpolitik aussehen. Sie bedeutet jedoch das Gegenteil: sie könnte die deutsche Wirtschaft schwächen und Arbeitsplätze gefährden. Und sie sendet ein fatales Signal an die deutsche Wirtschaft und an Europa.… [weiterlesen]

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