9. Februar 2017
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Statement zu den Import- und Exportzahlen für Deutschland

Statement zu den heute morgen vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Import- und Exportzahlen für Deutschland im Gesamtjahr 2016

Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Außenhandelsüberschuss in Höhe von knapp 253 Milliarden Euro erzielt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Dass die deutsche Wirtschaft sehr viel mehr exportiert als importiert, ist Anlass zur Sorge, und kein Grund stolz zu sein. Problematisch sind nicht die hohen Exporte, problematisch ist die schwache Entwicklung der Importe, die Ergebnis der großen Investitionslücke ist. Diese verursacht hohe

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14. November 2016
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Kein Grund zur Panik

Das Undenkbare ist zur Realität geworden. Die Risiken einer US-Regierung unter Donald Trump für Wirtschaft und Wohlstand in Deutschland und Europa sind sicherlich nicht klein. Aber sie sind auch kein Anlass, in Panik zu verfallen. Es gibt viele gute Gründe, wieso gerade die deutsche Wirtschaft diese Risiken meistern kann.

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13. Oktober 2016
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Deutschland muss mehr tun: Die Bundesregierung sollte den Juncker-Plan unterstützen

Dieser Text erschien am 13. Oktober 2016 als Gastbeitrag im Handelsblatt.

Europa befindet sich nach wie vor tief in der Krise. Der Internationale Währungsfond (IWF) warnt erneut eindringlich vor der Investitionsschwäche und einer weiteren wirtschaftlichen Abschwächung. Er mahnt die europäischen Regierungen, deutlich mehr zu tun, um private und öffentliche Investitionen zu stärken und die europäische Wirtschaft endlich aus der Krise zu ziehen. Aber vor allem Deutschland verschließt sich noch immer einem grundlegenden Umdenken in der Wirtschaftspolitik. Es wäre ein

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24. Juni 2016
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Ergänzung II: Statement über den Ausgang des Brexit-Referendums

Die Diskussion um die Auswirkungen eines Brexit ist zu einseitig und zu negativ. Die großen Verwerfungen in den Finanzmärkten und die wirtschaftlichen Prognosen geben sicherlich Anlass zu großer Sorge. Ein Negativszenario ist, dass der Brexit der erste Domino sein könnte, dem andere in den kommenden Jahren folgen könnten. Vor allem wenn Länder wie Italien, die sich noch immer in einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise befinden, über einen Austritt aus der EU nachdenken sollten, könnte auch die Zukunft des Euro auf

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13. April 2016
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„Die deutsche Industrie investiert im internationalen Vergleich zu wenig“: Sechs Fragen an Marcel Fratzscher

  1. Herr Fratzscher, in Deutschland wird eine gesamtwirt­schaftliche Schwäche der Investitionstätigkeit beklagt. Wo ist das Problem dringender, bei den öffentlichen oder bei den privaten Investitionen?
    Sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlichen Investitionen hat Deutschland eine Investitionslücke. Wir haben vor drei Jahren berechnet, dass die Investitionslücke in Deutschland rund 75 Milliarden Euro pro Jahr beträgt. Die Investitionslücke wurde auch von anderen Studien bestätigt. Der größere Bedarf ist sicherlich bei den privaten Investitionen.
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4. November 2015
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Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.

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22. September 2015
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Krise bei Volkswagen gefährdet Jobs

Die Strafzahlungen werden noch das kleinste Übel für VW sein. Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern weltweit teuer zu stehen kommen. Damit werden Jobs, nicht nur bei VW, sondern auch bei vielen Zulieferern gefährdet sein. Auch andere deutsche Exporteure könnten die Konsequenzen zu spüren bekommen, denn VW war bisher ein Aushängeschild für Produkte „Made in Germany“. Es muss nun dringend um Schadensbegrenzung  für VW und für deutsche Exporteure allgemein gehen.

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12. August 2015
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Vier Herausforderungen muss Griechenland meistern

Dieser Gastbeitrag wurde am 12. August auf  welt.de veröffentlicht.

Der Pessimismus war groß, die Einigung überraschend: Griechenland und seine Gläubiger haben sich verständigt. Denn beide Seiten haben aus ihren Fehlern gelernt. Aber es gibt noch einige Hürden.

Die unerwartet schnelle und konstruktive Einigung auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ist eine Überraschung. Die Einigung ist ein Erfolg, weil beide Seiten aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und das dritte Programm nun zum ersten Mal die Lage in Griechenland realistisch

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28. Juli 2015
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„Der Sachverständigenrat hat eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen“

Der Sachverständigenrat hat mit seinem Sondergutachten eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen. Er lehnt die meisten Maßnahmen zur Vertiefung der europäischen Integration ab, auch den eigenen Vorschlag von vor wenigen Jahren für einen Schuldentilgungsfonds und einen europäischen Währungskommissar. Der Glaube, man könne die gemeinsame europäische Haftung reduzieren und wieder stärker nationalisieren, ist unrealistisch. Eine Insolvenzordnung für Staaten ist sicherlich ein kluger Vorschlag, der den

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