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Ergänzung II: Statement über den Ausgang des Brexit-Referendums

Die Diskussion um die Auswirkungen eines Brexit ist zu einseitig und zu negativ. Die großen Verwerfungen in den Finanzmärkten und die wirtschaftlichen Prognosen geben sicherlich Anlass zu großer Sorge. Ein Negativszenario ist, dass der Brexit der erste Domino sein könnte, dem andere in den kommenden Jahren folgen könnten. Vor allem wenn Länder wie Italien, die sich noch immer in einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise befinden, über einen Austritt aus der EU nachdenken sollten, könnte auch die Zukunft des Euro auf … [weiterlesen]

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Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Uncategorized

„Die deutsche Industrie investiert im internationalen Vergleich zu wenig“: Sechs Fragen an Marcel Fratzscher

  1. Herr Fratzscher, in Deutschland wird eine gesamtwirt­schaftliche Schwäche der Investitionstätigkeit beklagt. Wo ist das Problem dringender, bei den öffentlichen oder bei den privaten Investitionen?
    Sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlichen Investitionen hat Deutschland eine Investitionslücke. Wir haben vor drei Jahren berechnet, dass die Investitionslücke in Deutschland rund 75 Milliarden Euro pro Jahr beträgt. Die Investitionslücke wurde auch von anderen Studien bestätigt. Der größere Bedarf ist sicherlich bei den privaten Investitionen.
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Uncategorized Wirtschaftspolitik

Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.… [weiterlesen]

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Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Uncategorized

Krise bei Volkswagen gefährdet Jobs

Die Strafzahlungen werden noch das kleinste Übel für VW sein. Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern weltweit teuer zu stehen kommen. Damit werden Jobs, nicht nur bei VW, sondern auch bei vielen Zulieferern gefährdet sein. Auch andere deutsche Exporteure könnten die Konsequenzen zu spüren bekommen, denn VW war bisher ein Aushängeschild für Produkte „Made in Germany“. Es muss nun dringend um Schadensbegrenzung  für VW und für deutsche Exporteure allgemein gehen.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Uncategorized

Vier Herausforderungen muss Griechenland meistern

Dieser Gastbeitrag wurde am 12. August auf  welt.de veröffentlicht.

Der Pessimismus war groß, die Einigung überraschend: Griechenland und seine Gläubiger haben sich verständigt. Denn beide Seiten haben aus ihren Fehlern gelernt. Aber es gibt noch einige Hürden.

Die unerwartet schnelle und konstruktive Einigung auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ist eine Überraschung. Die Einigung ist ein Erfolg, weil beide Seiten aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und das dritte Programm nun zum ersten Mal die Lage in Griechenland realistisch … [weiterlesen]

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Europa Geld- und Finanzmärkte Uncategorized Wirtschaftspolitik

„Der Sachverständigenrat hat eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen“

Der Sachverständigenrat hat mit seinem Sondergutachten eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen. Er lehnt die meisten Maßnahmen zur Vertiefung der europäischen Integration ab, auch den eigenen Vorschlag von vor wenigen Jahren für einen Schuldentilgungsfonds und einen europäischen Währungskommissar. Der Glaube, man könne die gemeinsame europäische Haftung reduzieren und wieder stärker nationalisieren, ist unrealistisch. Eine Insolvenzordnung für Staaten ist sicherlich ein kluger Vorschlag, der den … [weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Uncategorized

Stellungnahme zur EZB-Ratssitzung vom 03.06.2015

„Die EZB hat klar signalisiert, dass sie ihr Anleihenkaufprogramm mindestens bis September 2016 fortsetzen wird. Einem vorzeitigen Ende des QE-Programms hat sie damit eine klare Absage erteilt. Die EZB ist vorsichtiger mit ihrer Konjunkturprognose geworden, auch wenn sie nach wie vor zu optimistisch wirkt, was das Erreichen des EZB-Ziels der Preisstabilität betrifft. Die Nullzinsphase wird daher wohl auch über 2016 hinaus anhalten.… [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Uncategorized Wirtschaftspolitik

Stellungnahmne zur Ankündigung von Bundesfinanzminister Schäuble, die Kalte Progression abzubauen

Der Plan von Bundesfinanzminister Schäuble für eine einmalige Korrektur der sogenannten Kalten Progression ist finanziell sicherlich verkraftbar. Bei der aktuell niedrigen Inflationsrate wird der Bürger jedoch steuerlich nur sehr wenig entlastet. Die Bürger mit dem geringsten Einkommen werden kaum oder gar nicht profitieren.… [weiterlesen]

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