Ungleichheit ZEIT Kolumne

Kein Roboter kann die Altenpflegerin ersetzen

Dieser Beitrag ist am 12. Januar in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Technologischer Wandel und Digitalisierung stellen unsere Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen: Das erkennen Union und SPD an, die diese Woche eine große Koalition sondieren.

Doch welche Folgen diese Umwälzungen haben werden und wie Gesellschaften damit umgehen, das scheint vielen noch nicht klar zu sein. Während die einen prophezeien, die Digitalisierung werde viele Millionen Jobs zerstören und zu einer hohen Arbeitslosigkeit führen, sehen andere darin eine riesige … [weiterlesen]

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Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Ein Chancenerbe für alle

Dieser Beitrag ist am 29. Dezember in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Es ist wieder die Jahreszeit der Geschenke: Die Weihnachtspräsente haben dieses Jahr durchschnittlich fast 500 Euro pro Person gekostet. Dies ist eine erhebliche Summe, zumindest für die meisten Deutschen. Sie ist jedoch gering im Vergleich zu den 5.000 Euro, die pro Person jedes Jahr in Deutschland vererbt oder verschenkt werden. Für viele schaffen Erbschaften und Schenkungen wundervolle Startchancen in ihrem Leben – um sich eine … [weiterlesen]

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Ungleichheit ZEIT Kolumne

Umverteilung allein hilft nicht

Diese Kolumne von Charlotte Bartels und Marcel Fratzscher ist am 22. Dezember in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Einkommensungleichheit in Deutschland ist heute so hoch wie vor 100 Jahren, und höher als jemals sonst in der Nachkriegszeit. Das ist eines der Resultate des World Inequality Reports, einer neuen Studie zur globalen Ungleichheit von 100 internationalen Forschern unter Leitung des französischen Ökonomen Thomas Piketty, an der auch das DIW Berlin beteiligt war. Die Ergebnisse zeigen, dass … [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Mehr Freiheit? Von wegen

Dieser Beitrag ist am 15. Dezember in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Co-Autorin dieses Beitrags ist Katharina Wrohlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Gender Studies am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

Schafft die steuerliche Entlastung von Ehen Freiheit und Gerechtigkeit? So argumentieren zumindest einige, nachdem an dieser Stelle kürzlich gegen das Ehegattensplitting plädiert wurde. Es lohnt sich daher, noch genauer hinzuschauen und diesen Mechanismus in unserem Steuersystem auf diese beiden Eigenschaften zu prüfen. Hier zeigt sich aber, dass … [weiterlesen]

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Ungleichheit ZEIT Kolumne

Der Mindestlohn wird gezielt umgangen

Dieser Beitrag ist am 8. Dezember in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Millionen Beschäftigte erhalten keinen Mindestlohn, obwohl sie einen Anspruch darauf hätten. Die Politik muss endlich die Kontrollen verschärfen – auch wenn das kostet.

Die Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wird von vielen als Erfolg gefeiert. Er sollte vier Millionen Menschen, die bis dahin weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdient haben, eine zum Teil deutliche Lohnerhöhung ermöglichen, ohne Jobs zu gefährden. Eine neue Studie [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Frauen und Kinder fördern – nicht Hochzeiten

Dieser Beitrag ist am 1. Dezember in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Egal, wie die zukünftige Regierung in Deutschland aussieht: Steuern werden höchst wahrscheinlich ein zentrales Streitthema zwischen den Koalitionären sein. Schließlich liegt es im Wesen von Parteien, dass sie Entlastungen für ihre Wähler durchboxen wollen.

Ein Aspekt kam in den Wahlprogrammen, aber auch in den gescheiterten Sondierungsgesprächen auffällig wenig vor: die systematische Benachteiligung von Frauen durch das Steuer- und Abgabesystem. Dabei richtet diese Diskriminierung einen massiven … [weiterlesen]

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Wahlen 2017 Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Eine Jamaika-Regierung muss europäisch denken

Dieser Beitrag ist am 17. November in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

„Ich habe keine roten Linien, ich habe nur Horizonte“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zwei Tage nach den Bundestagswahlen. Bei den Jamaika-Parteien scheint genau das Gegenteil zu gelten: Sie kennen nur rote Linien und keine Horizonte. Anstatt sich über rote Linien zu streiten, wäre es dringend notwendig, gemeinsame Ziele zu identifizieren. Denn ansonsten wird eine Jamaika-Regierung von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein.

Die Jamaika-Verhandlungen 

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Entlastet die Armen!

Dieser Beitrag ist am 3. November in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wäre wirtschaftlicher Unsinn. Das Geld sollte stattdessen in alle strukturschwachen Regionen fließen – egal ob in Ost oder West.

In den aktuellen Koalitionsgesprächen streiten die Parteien heftig darüber, wie sie die hohen Haushaltsüberschüsse unter die Wähler bringen können. Sinnvoller wäre es allerdings, die Überschüsse klug in die Zukunft zu investieren: Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind enorm und lang anhaltend – … [weiterlesen]

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Ungleichheit ZEIT Kolumne

Raus aus der Armutsspirale

Dieser Beitrag ist am 27. Oktober in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Es ist eine Schande, dass in Deutschland so viele Kinder in Armut leben – und ihnen so die Zukunft verbaut wird. Die neue Bundesregierung hat alle Mittel, das zu ändern.

Ein altes Sprichwort sagt, dass man die Menschlichkeit einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie ihre schwächsten Mitglieder behandelt. Legt man dieses Maß zugrunde, muss Deutschland vom schlechten Gewissen geplagt sein. Denn die Kinderarmut in Deutschland … [weiterlesen]

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Ungleichheit ZEIT Kolumne

Reiche Eltern müssen mehr zahlen!

Dieser Beitrag ist am 13. Oktober in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Zukunft von Kindern entscheidet sich in den ersten Lebensjahren. Ärmere Eltern müssen daher bei den Kitagebühren entlastet werden – sonst droht die soziale Spaltung.

Sind Kitagebühren gerechtfertigt und richtig? Deutschland steht vor einem Dilemma: Die Qualität der hiesigen Kitas ist im internationalen Vergleich nur durchschnittlich, gleichzeitig werden viele auch einkommensschwache Familien stark mit Kitagebühren belastet. Welche Prioritäten muss die Politik setzen: Die Qualität verbessern, … [weiterlesen]

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