Ungleichheit Wirtschaftspolitik

Ungleichheit und die Soziale Marktwirtschaft

Der Gastbeitrag ist am 29. September 2016 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.

Umfragen zufolge empfinden 80 Prozent der Bürger die soziale Ungleichheit in Deutschland als zu hoch. Dem stehen Gegner gegenüber, die behaupten, diese Menschen ließen sich von “gebeugten Statistiken” manipulieren, so auch Patrick Bernau im Leitartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 24. August. Dagegen sei Deutschland eines der sozialsten Länder der Welt, in dem Ungleichheit “relativ klein” und kein seriöses Thema sei. Ist dem so? Lassen sich wirklich … [weiterlesen]

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Ungleichheit

Das Märchen vom Märchen der Ungleichheit

Der Gastbeitrag ist am 17. Juli 2016 auf Zeit Online erschienen.

Stimmt alles gar nicht, in Deutschland geht es gar nicht so ungerecht zu, behaupten einige. Sechs Gründe, warum die wachsende Ungleichheit gelebte Realität ist

Die Aussage, Deutschland sei eines der ungleichsten Länder der industrialisierten Welt, ruft immer wieder erbitterten Widerstand hervor. Wir wollen offenbar kein extrem ungleiches Land sein. Aber ein ehrlicher Blick auf die Fakten zeigt, dass wir es trotzdem sind. Sechs Gründe, warum das Märchen von der … [weiterlesen]

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Wirtschaftspolitik

Was Flüchtlinge kosten

Gastbeitrag von Marcel Fratzscher und Simon Junker in „Die Welt“ vom 6. November 2015.

Die hohe Anzahl von Flüchtlingen weckt in Teilen der Bevölkerung Ängste, Deutschland würde wirtschaftlich einen Schaden nehmen und sei finanziell überfordert. Beides ist grundfalsch. Wir haben auf absehbare Zeit hohe Überschüsse in den öffentlichen Kassen. Der kurzfristigen Perspektive – den zweifelsohne enormen Kosten der kommenden Jahre – muss man vor allem aber die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile der Zuwanderung gegenüberstellen. Kurzum: Wir brauchen eine sachlichere und weniger … [weiterlesen]

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Uncategorized Wirtschaftspolitik

Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.… [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Vorsicht, Rentenreform

Dieser Beitrag ist erstmals im Handelsblatt vom 11. Februar 2014 erschienen.

Die neue Bundesregierung hat sich in der Rentenpolitik für mutige Maßnahmen entschieden – die Einführung der „Rente mit 63“ und die Anpassung der „Mütterrente“. Vor allem die Rente mit 63 bedeutet eine massive Umverteilung von den jüngeren Generationen zur heute älteren Generation. Wenn diese Politik so vom Wähler gewollt ist, ist es verständlich, dass eine Regierung versucht, diese Versprechen umzusetzen.

Was uns jedoch Sorge machen sollte, sind die wirtschaftspolitischen … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen english Europa Wirtschaftspolitik

Investment, not the surplus, is Germany’s big problem

This article was first published on FT.com on 18th November 2013.

Germany is under attack from the US government, the International Monetary Fund and the European Commission for its huge current account surplus. The criticism is right, but for the wrong reasons. The surplus is excessive, but the accusation that it hurts Europe is nonsense. Worse, it distracts German policy makers from tackling the true cause of the national surplus and the country’s economic Achilles heel: its huge private investment … [weiterlesen]

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