Europa EZB Geldpolitik

Ein Grund zum Feiern

Dieser Beitrag ist am 6. Januar in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Der Euro wird 20 Jahre alt. Eigentlich sollte dies Anlass zum Feiern sein. Denn der Euro hat entscheidend zur Integration Europas beigetragen und ist ein Grund für den Wohlstand, den wir heute in Deutschland genießen. Leider wird der Euro von Populisten und Nationalisten für eigene Zwecke und als Sündenbock für nationale Fehler missbraucht. Dies lenkt von einer ehrlichen Debatte über seine Erfolge und seine Fehler ab, die aber dringend … [weiterlesen]

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Die vereinbarten Reformen für den Euroraum sind ein enttäuschender Kompromiss

Die vereinbarten Reformen für den Euroraum sind ein enttäuschender Kompromiss. Sie bringen Europa nicht voran, sondern bedeuten, dass es offenbar erst wieder eine ernste Krise geben muss, bevor die Regierungen ihre nationalen Egoismen aufgeben. Der kleinste gemeinsame Nenner bei den Verhandlungen war so klein, dass sich wohl kaum etwas verändern wird. Der verhandelte Kompromiss zur Bankenunion ist so vage, dass ich bezweifle, dass eine baldige Umsetzung realistisch sein wird. Was völlig fehlt, sind konkrete Vereinbarungen zur Kapitalmarktunion und solche, die [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte Makroökonomik

Risikoteilung mit Marktdisziplin versöhnen – ein deutsch-französisches Reformkonzept für die Eurozone

Eine Gruppe von 14 Ökonominnen und Ökonomen aus Deutschland und Frankreich schlägt heute ein Reformpaket für die Europäische Währungsunion vor. Dessen Umsetzung würde den Euroraum robuster und krisenresistenter machen, für solidere Staatsfinanzen sorgen und mehr Wirtschaftswachstum ermöglichen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des DIW Berlin und des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und das Paper Reconciling risk sharing with market discipline: A constructive approach to euro area reform (auch in deutscher Kurzfassung) finden Sie auf den [weiterlesen]

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Europa Geld- und Finanzmärkte Wirtschaftspolitik

Aufbruch in die Euro-Union

Warum ohne mehr Integration weitere Krisen drohen. Elf deutsche Ökonomen, Politologen und Juristen – die Glienicker Gruppe – entwickeln Vorschläge für ein vertieftes Europa.

Krise, welche Krise? Nimmt man die öffentliche Stimmung in Deutschland ernst, dann gibt es wenig Anlass, sich über Europa noch große Sorgen zu machen. Die dramatischen Wochen, als man täglich mit dem Schlimmsten rechnen musste, liegen lange zurück. Die Finanzmärkte haben sich beruhigt. Die Konstruktionsfehler der Währungsunion scheinen entschärft, Ratspräsident Herman van Rompuy kann vor der … [weiterlesen]

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