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Statement zur EZB-Ratssitzung vom 19.01.2017

EZB Präsident Draghi hat klar signalisiert, dass die EZB ihren gegenwärtigen Kurs fortsetzen wird. Der Anstieg der Inflation ist eine positive, willkommene Entwicklung für alle. Gerade wir Deutschen sollten die positive Inflationsentwicklung begrüßen. Je früher die Inflation in der Eurozone wieder an das Inflationsziel von zwei Prozent heranreicht, desto schneller kann die EZB ihre expansive Geldpolitik beenden.… [weiterlesen]

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Die Illusion einer guten Deflation

Dieser Beitrag wurde erstmals im Handelsblatt vom 26. Februar 2015 veröffentlicht.

Viele Deutsche kritisieren die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB rechtfertigt ihre Geldpolitik mit dem ihr durch die EU-Verträge gegebenen Mandat der Preisstabilität, das sie zurzeit deutlich verfehlt. Manche deutschen Kritiker sehen in diesem Verfehlen und der gegenwärtigen Deflation jedoch nichts Schlechtes.

Am Montag argumentierte im Handelsblatt Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Instituts, sinkende Inflationsraten seien wirtschaftlich nicht schädlich. … [weiterlesen]

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Statement zu den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung vom 6. November 2014

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat deutlich kommuniziert, dass sie ihre Geldpolitik in den kommenden Monaten ausweiten und expansiver gestalten wird. Dass sie sich ein Bilanzziel gesetzt hat, ist ambitioniert, aber auch riskant. Denn das Erreichen dieses Ziels hängt auch von der Kreditnachfrage der Banken ab. Ich bezweifle, dass diese Bilanzziel alleine mit dem Ankauf von ABS und Covered Bonds erreicht werden kann. Mit der heutigen Entscheidung und Kommunikation der EZB ist die Wahrscheinlichkeit für ein Ankaufprogramm von Unternehmensanleihen und auch … [weiterlesen]

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Die verlorene Unabhängigkeit

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals im Handelsblatt vom 8. Mai 2014.

Die Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in Gefahr, und daran ist sie selbst nicht unschuldig. Zwar genießt sie weiterhin ein hohes Maß an juristischer Unabhängigkeit, ihre faktische Unabhängigkeit – also ihre Fähigkeit, flexibel und glaubwürdig handeln zu können – ist jedoch immer stärker eingeschränkt. Damit wird es für die EZB zunehmend schwerer, ihrem Mandat gerecht zu werden. Das zeigt sich in der Ratlosigkeit angesichts des hohen Deflationsrisikos und der … [weiterlesen]

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Die Zeit zum Handeln wird knapp!

Dieser Kommentar erschien erstmals im Focus vom 12. April 2014.

Eine Deflation ist tückisch: Wenn sie sich zeigt, ist es oft schon zu spät. Deshalb muss die Zentralbank jetzt energisch gegensteuern

Wenn Ihnen die Wettervorhersage eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit für Regen vorhersagt, wird dies Ihr Verhalten kaum beeinflussen. Regen ist weder schlimm noch ungewöhnlich, und man kann sich leicht darauf einstellen. Ganz anders würden Sie sich jedoch verhalten, wenn Ihnen jemand glaubwürdig vorhersagt, dass Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent … [weiterlesen]

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Entschlossen gegen die Deflation

Dieser Beitrag wurde erstmals am 10. März auf DIE WELT veröffentlicht.

Das Deflationsrisiko wird zu einem immer ernsteren Problem für die Euro-Zone. Nicht nur, dass die aktuelle Inflationsrate von 0,8 Prozent weit unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp unter zwei Prozent liegt. Noch viel besorgniserregender ist der Vertrauensverlust der Finanzmärkte, dass die EZB in den nächsten Jahren ihr Ziel wird erreichen können. Bereits jetzt fallen die Preise von 30 Prozent der Güter in Ländern wie Spanien, Italien … [weiterlesen]

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