Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Die verlorene Unabhängigkeit

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals im Handelsblatt vom 8. Mai 2014.

Die Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in Gefahr, und daran ist sie selbst nicht unschuldig. Zwar genießt sie weiterhin ein hohes Maß an juristischer Unabhängigkeit, ihre faktische Unabhängigkeit – also ihre Fähigkeit, flexibel und glaubwürdig handeln zu können – ist jedoch immer stärker eingeschränkt. Damit wird es für die EZB zunehmend schwerer, ihrem Mandat gerecht zu werden. Das zeigt sich in der Ratlosigkeit angesichts des hohen Deflationsrisikos und der … [weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Makroökonomik Wirtschaftspolitik

Die Zeit zum Handeln wird knapp!

Dieser Kommentar erschien erstmals im Focus vom 12. April 2014.

Eine Deflation ist tückisch: Wenn sie sich zeigt, ist es oft schon zu spät. Deshalb muss die Zentralbank jetzt energisch gegensteuern

Wenn Ihnen die Wettervorhersage eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit für Regen vorhersagt, wird dies Ihr Verhalten kaum beeinflussen. Regen ist weder schlimm noch ungewöhnlich, und man kann sich leicht darauf einstellen. Ganz anders würden Sie sich jedoch verhalten, wenn Ihnen jemand glaubwürdig vorhersagt, dass Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent … [weiterlesen]

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Im Streitgespräch mit Roland Vaubel

Am 26. Oktober 2013 erschien in The Wall Street Journal Deutschland ein Streitgespräch, das ich mit dem Mannheimer Ökonomen Roland Vaubel über das OMT-Programm der Europäischen Zentralbank zum Kauf von Staatsanleihen führte. Der Journalist Hans Bentzien hat die wichtigsten Aussagen in einem Artikel zusammengefasst.

Wie die EZB die Ökonomen entzweit

Pragmatismus gegen Ordnungspolitik – so könnte man die Positionen umschreiben, die sich unter Ökonomen im Streit um die Zusage der Europäischen Zentralbank (EZB) gebildet haben, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von … [weiterlesen]

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The Costs for Germany if the Eurozone Collapses

This article first appeared in the Autumn 2013 issue of Europe’s World (www.europesworld.org).

It’s not a message that public opinion in Germany wants to hear, but a collapse of the EU’s troubled single currency would have devastating economic, financial and political consequences for the eurozone’s largest and most successful member.

Germans have long been among the most europhile of countries, but their mood is turning against Europe and its common currency, the euro. There’s now an openly anti-euro … [weiterlesen]

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