Ungleichheit ZEIT Kolumne

Gefangen am unteren Rand

Dieser Beitrag ist am 18. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Sehr vielen Deutschen geht es heute deutlich besser – dem Aufschwung sei Dank. Das Problem ist nur: Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute immer noch.

Selten waren so viele Deutsche mit ihrem persönlichen Leben so zufrieden wie heute. Erstaunlicherweise sind gleichzeitig aber sehr viele Deutsche unzufrieden mit der sozialen Ungleichheit und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land. Wie kommt es zu diesem … [weiterlesen]

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Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Die Mitte bröckelt

Dieser Beitrag ist am 4. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum stabil und die Beschäftigung hoch. Trotzdem schrumpft die Mittelschicht in Deutschland. Warum eigentlich?

Die Mittelschicht schrumpft – kaum ein Satz polarisiert Deutschland so sehr wie dieser. Aber stimmt er auch? Kritiker monieren, dass es entscheidend davon abhängt, wie man die Mittelschicht definiert, welche gesellschaftlichen Gruppen einbezogen werden. Und: Spätestens seit 2005 habe sich der Trend nicht fortgesetzt, die Ungleichheit … [weiterlesen]

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Ungleichheit

„Die soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr“

Dieses Interview ist am 26. Juli im Tages-Anzeiger erschienen. Mit Marcel Fratzscher sprach Dominique Eigenmann.

Sie haben etwas mit Sahra Wagenknecht gemein: Wie die Sozialistin behaupten Sie, die soziale Marktwirtschaft existiere in Deutschland nicht mehr. Wie kommen Sie darauf?

Die Kernaussage meiner Arbeit ist: Die hohe Ungleichheit in Deutschland ist ein Problem – nicht unbedingt aus Gründen der Gerechtigkeit, sondern aus wirtschaftlicher Sicht. Weil sie letztlich das Resultat aus zu wenig Chancengleichheit ist, richtet sie einen ökonomischen Schaden an: Es … [weiterlesen]

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Ungleichheit ZEIT Kolumne

Aufschwung, aber nicht für alle

Dieser Beitrag ist am 12. Mai in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Wirtschaft in Deutschland wächst und wächst, doch die Lohnentwicklung hinkt hinterher. Woran liegt es, dass für Unternehmer ein größeres Stück vom Kuchen bleibt?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat mit seinem neusten World Economic Outlook für Aufsehen gesorgt. Der Bericht zeigt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern global einen abnehmenden Anteil an der Wirtschaftsleistung erhalten, Kapitaleigentümer dagegen ein immer größeres Stück vom Kuchen für sich beanspruchen können. … [weiterlesen]

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Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Das Grundeinkommen macht nicht frei

Dieser Beitrag ist am 28. April in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Bekäme jeder Bürger monatlich eine feste Summe vom Staat, unser Land würde nicht gerechter noch liberaler. Im Gegenteil: Die Spaltung der Gesellschaft würde zementiert.

„Freiheit für den Hecht bedeutet Tod für die Putzerfische“, beschrieb der britische Philosoph Isaiah Berlin die Konflikte in Industriegesellschaften. Technologischer Wandel und Globalisierung haben einigen Menschen enorme Freiheiten und Chancen eröffnet. Viele andere fühlen sich durch diese Entwicklungen bedroht, bangen um … [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Kein Neid, bitte

Dieser Beitrag ist am 3. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

„Zeit für Gerechtigkeit“ hat Martin Schulz als Motto seines Wahlkampfs gegen Angela Merkel ausgegeben. In einem Land, in dem 70 Prozent der Menschen die Ungleichheit als zu hoch empfinden, wird der Slogan auf offene Ohren treffen. Aber die Frage der Gerechtigkeit ist nicht diejenige, um die es jetzt gehen sollte. Anders als Ungleichheit, die belegt und deren Auswirkungen bemessen werden kann, ist Gerechtigkeit etwas … [weiterlesen]

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Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Wer wenig verdient, kann nicht sparen

Dieser Beitrag ist am 6. Januar in der ZEIT ONLINE- Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

In Deutschland sind Vermögen so ungleich verteilt wie in kaum einem Land der Eurozone. Der Sozialstaat kann das nicht auffangen. Es braucht endlich gerechte Politik.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte keine frohe Weihnachtsbotschaft: Laut ihrer neuesten Erhebung hat Deutschland mit die höchste Ungleichheit bei privaten Vermögen in der Eurozone. Dabei ist das Problem nicht, dass in kaum einem Land die reichsten zehn Prozent so … [weiterlesen]

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