Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Germany’s Misunderstood Trade Surplus

Now that Germany’s current-account surplus has reached a record €270 billion ($285 billion), or close to 8.7% of GDP, the ongoing debate about its economic model has intensified. Eurozone politicians and Donald Trump’s administration in the United States are each blaming the other for the economic imbalance; and all are blaming the euro.

Trump’s administration, for its part, has attacked Germany for exporting too much, and accused it of manipulating the euro. In fact, Germany’s trade surplus has little to … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Der Euro war ein Geschenk!

Dieser Text wurde am 19. Februar als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht.

Wie würden Sie die folgende Frage beantworten: War die deutsch-deutsche Währungsunion vom 1. Juli 1990 ein Erfolg? Viele würden diese Frage für sinnlos halten. Denn die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland war natürlich die prinzipiell richtige Entscheidung, auch wenn sich über ihre Ausgestaltung streiten lässt. Ist die europäische Währungsunion ein Erfolg? Viele, vor allem in Deutschland, machen den Euro gerne zum Sündenbock für Europas Probleme. Wir … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik Wirtschaftspolitik

Warum die US-Kritik an Deutschland teilweise stimmt

Dieser Artikel ist am 31. Januar als Gastbeitrag auf SPIEGEL Online erschienen.

Donald Trump hat Deutschland vorgeworfen, die EU als Instrument für die eigenen Interessen zu missbrauchen. Seine Regierung legt nun nach und bezeichnet Deutschland als Währungsmanipulator und droht mit harten Konsequenzen. Bei allem Unfug und falschen Argumenten, die diese Vorwürfe enthalten, muss die deutsche Politik diese Kritik ernst nehmen. Sie kommt seit vielen Jahren auch von anderen Europäern, der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Industrieländerorganisation OECD und anderen.… [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Ratssitzung vom 19.01.2017

EZB Präsident Draghi hat klar signalisiert, dass die EZB ihren gegenwärtigen Kurs fortsetzen wird. Der Anstieg der Inflation ist eine positive, willkommene Entwicklung für alle. Gerade wir Deutschen sollten die positive Inflationsentwicklung begrüßen. Je früher die Inflation in der Eurozone wieder an das Inflationsziel von zwei Prozent heranreicht, desto schneller kann die EZB ihre expansive Geldpolitik beenden.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen EZB Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Italien braucht Hilfe – egal unter welcher Regierung

2016 war kein gutes Jahr. Das Brexit-Votum und die Trump-Wahl haben politische Erdbeben ausgelöst. Das größte Problem für Europa und Deutschland ist jedoch Italien. Die europäische Politik muss sofort handeln, um eine Eskalation der Lage abzuwenden. Sonst könnte Italien der Domino-Stein sein, der die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise zurückbringt – mit eventuell ungeahnter Wucht.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Geldpolitik

Statement zur EZB-Entscheidung vom 8. Dezember 2016

Die EZB-Entscheidung ist weise und ausgewogen. Sie mag viele in Deutschland enttäuschen. Die Verlängerung des Anleihenkaufprogramms ist unausweichlich, da die wirtschaftlichen Risiken für den Euroraum noch immer erheblich sind und die EZB ihr Mandat der Preisstabilität wohl auch 2019 noch nicht ganz erreichen wird.

Die Entscheidung ist weise, da sie der EZB alle Optionen offen hält. Die EZB hat sich durch die Änderungen am Anleihenkaufprogramm mehr Flexibilität erkauft. Die Entscheidung der EZB bedeutet, dass die Niedrigzinsphase länger als von vielen … [weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Statement zur EZB-Sitzung vom 20.10.2016

Die Entscheidung der EZB birgt keine größeren Überraschungen. Präsident Draghi hat den Erwartungen der Märkte, dass die EZB im Dezember eine Verlängerung des Anleihenkaufprogramm bekanntgeben wird, nicht widersprochen. Diese ist somit noch wahrscheinlicher geworden. Ich erwarte keinen Rückgang der monatlichen Anleihenkäufe der EZB. Dies würde die Markterwartungen enttäuschen und könnte unerwünschte Marktreaktionen hervorrufen. Die neuesten wirtschaftlichen Entwicklungen sind nicht ermutigend und geben keinen Anlass für eine grundlegende Änderung der Geldpolitik.

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Stellungnahme zu den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung vom 8. September 2016

Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik der EZB ist deutlich gestiegen. Die Abschwächung der Wirtschaft und vor allem der Inflation in der Eurozone versetzen die EZB in die schwierige Lage, über weitere Optionen nachdenken zu müssen. Ich erwarte, dass die EZB noch im Dezember eine Verlängerung des Anleihenkaufprogramms über März 2017 hinaus bekannt geben wird. Vor allem halte ich eine Ausweitung der Ankäufe von Unternehmensanleihen für immer wahrscheinlicher. Ich erwarte zudem, dass die EZB früher oder später auch wieder … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Wirtschaftspolitik

Statement zur heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) 21.7.2016

Die Europäische Zentralbank ist zunehmend in einem Dilemma: Je langsamer sich die Wirtschaft des Euroraums erholt, desto niedriger sind die Zinsen und desto weniger Spielraum hat die EZB, ihr Staatsanleihen-Kaufprogramm umzusetzen. Die EZB verfolgt nun eine Strategie des Abwartens – in der Hoffnung, dass die bisher beschlossenen Maßnahmen wirken und sich die Wirtschaft nicht weiter abschwächt. Die italienische Bankenkrise ist, viel mehr noch als der Brexit, ein enormes Risiko für den gesamten Euroraum und auch für Deutschland und wird sich … [weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Das große Missverständnis

Der Gastbeitrag ist am 19. Juni 2016 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Die Kritiker der Europäischen Zentralbank verkennen, dass diese nicht wie die Bundesbank agieren kann. Aus diesem Grund bedarf es einer ehrlicheren Diskussion über die EZB.

Die Kritik in Deutschland an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in den vergangenen Monaten einen neuen Höhepunkt erreicht. Diesen Dienstag wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über die Rechtmäßigkeit des OMT-Anleihenkaufprogramms der EZB entscheiden.… [weiterlesen]

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