Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Makroökonomik Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

„Großbritannien wäre der Verlierer“

Mein Interview mit n-tv.de erschien erstmals am 4. August 2014.

n-tv.de: Der britische Regierungschef David Cameron hat seinen Landsleuten versprochen, bei einem Wahlsieg im kommenden Jahr bis Ende 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union abzuhalten. Ein Bericht im Auftrag des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson kommt nun zu dem Schluss, dass Großbritannien die EU aus wirtschaftlichen Gründen besser verlassen sollte – wenn sich an den Verhältnissen in Brüssel nichts ändert. Was halten Sie von der Studie?[weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Die verlorene Unabhängigkeit

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals im Handelsblatt vom 8. Mai 2014.

Die Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in Gefahr, und daran ist sie selbst nicht unschuldig. Zwar genießt sie weiterhin ein hohes Maß an juristischer Unabhängigkeit, ihre faktische Unabhängigkeit – also ihre Fähigkeit, flexibel und glaubwürdig handeln zu können – ist jedoch immer stärker eingeschränkt. Damit wird es für die EZB zunehmend schwerer, ihrem Mandat gerecht zu werden. Das zeigt sich in der Ratlosigkeit angesichts des hohen Deflationsrisikos und der … [weiterlesen]

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Europa EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Makroökonomik Wirtschaftspolitik

Die Zeit zum Handeln wird knapp!

Dieser Kommentar erschien erstmals im Focus vom 12. April 2014.

Eine Deflation ist tückisch: Wenn sie sich zeigt, ist es oft schon zu spät. Deshalb muss die Zentralbank jetzt energisch gegensteuern

Wenn Ihnen die Wettervorhersage eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit für Regen vorhersagt, wird dies Ihr Verhalten kaum beeinflussen. Regen ist weder schlimm noch ungewöhnlich, und man kann sich leicht darauf einstellen. Ganz anders würden Sie sich jedoch verhalten, wenn Ihnen jemand glaubwürdig vorhersagt, dass Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent … [weiterlesen]

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The Costs for Germany if the Eurozone Collapses

This article first appeared in the Autumn 2013 issue of Europe’s World (www.europesworld.org).

It’s not a message that public opinion in Germany wants to hear, but a collapse of the EU’s troubled single currency would have devastating economic, financial and political consequences for the eurozone’s largest and most successful member.

Germans have long been among the most europhile of countries, but their mood is turning against Europe and its common currency, the euro. There’s now an openly anti-euro … [weiterlesen]

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Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Makroökonomik Wirtschaftspolitik

„Wir sollten steuerliche Anreize für Investitionen setzen“

Interview von Stephan Lorz, erschienen in BÖRSEN-ZEITUNG vom 24.07.2013

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in Deutschland eine dramatische Investitionslücke diagnostiziert und fordert ein ambitioniertes Investitionsprogramm, um einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit zuvorzukommen. Warum haben es der Staat und die Privatwirtschaft so weit kommen lassen? Wo müsste die Politik ansetzen? Fragen an DIW-Präsident Marcel Fratzscher

Herr Fratzscher, im laufenden Bundestagswahlkampf geht es derzeit mehr um Sozialpolitik und Gerechtigkeitsfragen als um die Schließung der von Ihnen beklagten Investitionslücke. Wenn Sie selber [weiterlesen]

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