17. Mai 2016
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Umverteilung nach oben: Interview mit Marcel Fratzscher

Dieses Interview von Yasmin El-Sharif, Florian Harms und Stefan Kaiser erschien erstmals am 12. Mai 2016 bei Spiegel Online.

40 Prozent der Deutschen haben kein Vermögen, viele profitieren nicht von der Politik der Bundesregierung. Kein Wunder also, dass die AfD Zulauf erhält, meint Wirtschaftsforscher Marcel Fratzscher. […]

SPIEGEL ONLINE: Herr Fratzscher, Sie prangern die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland an, Sie fordern eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, Sie preisen die positiven wirtschaftlichen Effekte der Flüchtlingszuwanderung. Sind Sie ein Linker?

Fratzscher:

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25. April 2016
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Masterplan für Integration

Der Gastbeitrag von Herbert Brücker, Marcel Fratzscher und Jakob Weizsäcker ist in der Reihe Samstagsessay in der Süddeutschen Zeitung am 23.04.2016 erschienen.

Wenn 2015 das Jahr der Willkommenskultur in Deutschland war, muss 2016 das Jahr der Integration werden. Deutschland muss sich der Realität stellen: Viele, wahrscheinlich die Mehrheit der Flüchtlinge, werden auf absehbare Zeit, wenn nicht sogar auf Dauer, bei uns bleiben. Von einer erfolgreichen Integration hängt deshalb nicht nur das Wohl der Flüchtlinge, sondern auch unser Wohlstand ab.

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21. März 2016
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Wohlstand für wenige

Dieser Gastbeitrag von Marcel Fratzscher erschien am 19. März 2016 auf FAZ.NET und ist ein Auszug aus seinem neuen Buch „Verteilungskampf – Warum Deutschland immer ungleicher wird“.

Die Ungleichheit in Deutschland ist hoch. Das gefährdet den Wohlstand künftiger Generationen. Mehr Staat oder mehr Steuern sind nicht die Rettung. Sondern: Mehr Chancen. 

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1. März 2016
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Was Deutschland fehlt

Dieser Gastbeitrag von Marcel Fratzscher wurde am 01. März 2016 auf ZEIT ONLINE veröffentlicht.

Die SPD schlägt in der Flüchtlingskrise vor, mehr für die eigene Bevölkerung zu tun. Wahlgeschenke aber wurden schon viele verteilt, es muss langfristig gedacht werden.

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4. Februar 2016
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Eine wirtschaftswissenschaftliche Perspektive zu Geflüchteten

Dieser Artikel von Marcel Fratzscher[1] und Simon Junker[2] erschien am 25. Februar 2016 im ifo Schnelldienst 4/2016.

Die Debatte zu den Auswirkungen von Geflüchteten wird hochemotional geführt, nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch unter Wissenschaftlern; dies wurde auch im Januar 2016 im Laufe der Diskussion der Präsidenten der sechs Wirtschaftsforschungsinstitute bei der Leibniz-Gemeinschaft deutlich. Das ist fatal, denn die Aufgabe der Wissenschaft ist es, die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Diskussion zu informieren und zu versachlichen –

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4. Januar 2016
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Flüchtlinge zu teuer? – „Dann sind auch zwei Drittel der Deutschen Verlustgeschäft“

Dieses Interview von Antonia Schäfer erschien erstmals am 03. Januar 2016 bei FOCUS online.

FOCUS Online: Ihre positiven Szenarien zur Integration von Flüchtlingen haben Ihnen Kritik von einigen Kollegen eingebracht. Hat Sie das überrascht?

Marcel Fratzscher: Der Ton der Debatte hat mich überrascht. Die Ebene, auf der zu häufig in Deutschland diskutiert wird, ist nicht mehr sachlich. Dabei sind wir Wissenschaftler, wir sollten über die Fakten reden, nicht über Moral. Wir brauchen dringend eine ausgewogene Debatte, die sowohl die Kosten

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16. November 2015
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„Nach sieben Jahren bringt ein Flüchtling dem Staat Geld“

Dieses Interview von Martin Greive erschien erstmals am 4. November 2015 in DIE WELT.

DIE WELT: Herr Fratzscher, viele Deutsche fürchten wegen der Flüchtlingskrise steigende Steuern und Sozialbeiträge. Zu recht?

Marcel Fratzscher: Ich finde es schockierend, wie einseitig die Debatte geführt wird. Der Fokus liegt allein auf angeblich drohenden Steuererhöhungen und Transferzahlungen.

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6. November 2015
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Was Flüchtlinge kosten

Gastbeitrag von Marcel Fratzscher und Simon Junker in „Die Welt“ vom 6. November 2015.

Die hohe Anzahl von Flüchtlingen weckt in Teilen der Bevölkerung Ängste, Deutschland würde wirtschaftlich einen Schaden nehmen und sei finanziell überfordert. Beides ist grundfalsch. Wir haben auf absehbare Zeit hohe Überschüsse in den öffentlichen Kassen. Der kurzfristigen Perspektive – den zweifelsohne enormen Kosten der kommenden Jahre – muss man vor allem aber die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile der Zuwanderung gegenüberstellen. Kurzum: Wir brauchen eine sachlichere und weniger

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4. November 2015
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Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.

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