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„Reformen auf Vorrat“: Europa will aus der Griechenlandkrise nicht lernen

Dieser Gastbeitrag wurde am 9. Mai 2016 auf Spiegel Online veröffentlicht.

Wieder einmal spitzt sich der Konflikt zwischen Griechenland und seinen europäischen Geldgebern zu. Nach dem Drama des vergangenen Sommers, bei dem Griechenland nur knapp dem Grexit und einem ökonomischen Desaster entging, könnte es in diesem Sommer nun zum nächsten Showdown kommen – auch weil Europa noch immer nichts aus der Krise gelernt zu haben scheint und alte Fehler wiederholt. Dies zeigt sich bei den geforderten „Reformen auf Vorrat“ und … [weiterlesen]

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Vier Herausforderungen muss Griechenland meistern

Dieser Gastbeitrag wurde am 12. August auf  welt.de veröffentlicht.

Der Pessimismus war groß, die Einigung überraschend: Griechenland und seine Gläubiger haben sich verständigt. Denn beide Seiten haben aus ihren Fehlern gelernt. Aber es gibt noch einige Hürden.

Die unerwartet schnelle und konstruktive Einigung auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ist eine Überraschung. Die Einigung ist ein Erfolg, weil beide Seiten aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und das dritte Programm nun zum ersten Mal die Lage in Griechenland realistisch … [weiterlesen]

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„Das dritte Hilfsprogramm für Griechenland ist ein Erfolg“

Die schnelle Einigung auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ist ein Erfolg. Beide Seiten haben aus ihren Fehlern der ersten beiden Hilfsprogramme gelernt. Sie sind von der Wirklichkeit der tiefen wirtschaftlichen und humanitären Misere in Griechenland eingeholt worden. Die Gläubiger kommen Griechenland bei den Staatsausgaben entgegen, in dem sie eine weniger ambitionierte Konsolidierung verordnen. Die griechische Regierung verpflichtet sich zu vielen weiteren, tiefgreifenden Reformen. … [weiterlesen]

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„Der Sachverständigenrat hat eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen“

Der Sachverständigenrat hat mit seinem Sondergutachten eine Kehrtwende bezüglich seiner vergangenen Analysen vollzogen. Er lehnt die meisten Maßnahmen zur Vertiefung der europäischen Integration ab, auch den eigenen Vorschlag von vor wenigen Jahren für einen Schuldentilgungsfonds und einen europäischen Währungskommissar. Der Glaube, man könne die gemeinsame europäische Haftung reduzieren und wieder stärker nationalisieren, ist unrealistisch. Eine Insolvenzordnung für Staaten ist sicherlich ein kluger Vorschlag, der den … [weiterlesen]

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Wie der Euro überleben kann

Dieser Text wurde erstmals am 26. Juli als als Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. 

Europa ist in einer engstirnigen, unsinnigen Debatte gefangen. Jeder zeigt mit dem Finger auf seinen Nachbarn als Schuldigen für das Griechenland-Debakel. Für die Franzosen sind die Deutschen zu hart, und für die Deutschen die Franzosen zu weich. Griechenland fordert einen Schuldenschnitt von seinen Nachbarn, Europa zuerst grundlegende Reformen. In der Hitze des Gefechts um die Griechenlandhilfe haben wir die Orientierung verloren, bei der es … [weiterlesen]

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Verlustrisiko

Griechenlands Schuldenlast kann und muss im Euroraum erleichtert werden.

Gastbeitrag von Armin von Bogdandy, Marcel Fratzscher und Guntram Wolff in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 23.07.2015

Der wohl größte Schaden der Konfrontation mit Griechenland ist ein allgemeiner Vertrauensverlust. Damit Griechenland wieder wachsen kann, müssen die Menschen, Unternehmen und Investoren wieder Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des Landes fassen. Hierzu bedarf es natürlich einerseits einer legitimen und kompetenten Regierung sowie einer effizienten Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Aber auch die Frage der Schulden … [weiterlesen]

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Ein Schuldenschnitt ist keine Lösung

Ein drittes Hilfsprogramm löst die Probleme nicht. Auch ein Schuldenschnitt wäre falsch. Die EU sollte Griechenlands Zinsen ans Wachstum koppeln. Mit strengen Auflagen. Dieser Gastbeitrag erschien am 16. Juli 2015 auf Zeit online

Kaum scheint der Konflikt zwischen der griechischen Regierung und ihren europäischen Partnern gelöst, entsteht ein neuer Konflikt: Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland. Die Bundesregierung und auch die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben einen nominalen Schuldenschnitt kategorisch ausgeschlossen und lediglich angeboten, über eine … [weiterlesen]

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Stellungnahme zu den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung vom 16.07.2015

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat durch ihre Entscheidung, die ELA-Hilfen an Griechenland zu erhöhen, ein starkes Zeichen des Vertrauens in ein drittes Programm gesetzt. Die EZB unterstreicht, dass sie die griechischen Banken nach wie vor als solvent ansieht. Herr Draghi ist optimistisch, dass eine Brückenfinanzierung für die Rückzahlung der EZB-Kredite am 20. Juli gefunden wird. … [weiterlesen]

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Ein erster Schritt für Griechenland zurück in die Normalität

Dieser Kommentar erschien erstmals als Gastbeitrag auf Tagesspiegel.de am 13. Juli 2015.

Endlich gibt es eine Einigung zwischen Griechenland und der Europäischen Union. Sie ist ein gutes Resultat für Europa und für Deutschland – sie ist großzügig für Griechenland,  gleichzeitig hat die Bundesregierung die meisten ihrer Forderungen durchsetzen können. Die Einigung – wenn sie denn nun auch in allen Mitgliedsländern und Parlamenten Zustimmung findet – ist jedoch lediglich ein erster Schritt in Richtung Stabilisierung Griechenlands.

Drei wichtige Fragen müssen nun … [weiterlesen]

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