Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa ZEIT Kolumne

Europa braucht Klarheit über den Brexit

Dieser Beitrag ist am 5. April in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die Brexit-Entscheidung steht wieder einmal auf der Kippe. Alle halten erneut die Luft an und warten, ob die Abgeordneten im britischen Parlament sich nun endlich einigen können. Theresa May hat gerade um eine Verlängerung bis zum 30. Juni gebeten. Doch die kontinentaleuropäischen Politiker sind uneins, wie sie mit Großbritannien umgehen und ob sie Mays Bitte nachkommen sollen. Sollen sie hart bleiben, in der Hoffnung, dadurch nicht … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Zeit für eine Brexit-Kehrtwende

Dieser Beitrag ist am 19. März als Gastkommentar auf Spiegel Online veröffentlicht worden.

Europa ist auf dem besten Wege, sich selbst durch die gescheiterten Brexit-Verhandlungen einen immensen Schaden für Jahrzehnte zuzufügen. Es ist Zeit für ein ehrliches Eingeständnis, dass die Verhandlungen für die Übergangsphase nicht mehr zu retten sind.

Und es ist an der Zeit, dass die EU – mit starker Unterstützung der Bundesregierung – eine grundlegende Kehrtwende vollzieht, indem sie den Briten eine Verzögerung des Austritts bis Ende 2020 … [weiterlesen]

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Europa

Es gibt noch Hoffnung

Dieser Beitrag ist am 16. Januar bei Spiegel Online erschienen.

Kommt nun der harte Brexit? Wie stark wird er Europa und Deutschland schaden, könnte es unsere Wirtschaft sogar in die Rezession treiben? Viele sind nach der Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament stark verunsichert und besorgt. Dabei ist diese Entscheidung bei Weitem nicht so negativ, wie viele sie wahrnehmen. Sie gibt gar vorsichtigen Anlass zur Hoffnung.

Das Horrorszenario eines harten Brexits am 29. März 2019 wird intensiv diskutiert: … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte

Statement zum Brexit

Diese Statements wurden erstmals von dpa Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht.

Ich erwarte keine kurzfristigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten oder in der europäischen Wirtschaft durch den Beginn der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU. Die Erwartungen an die zukünftige Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wurden in den vergangenen Monaten immer weiter abgesenkt. Ein Brexit mit einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ist die wahrscheinlichste Option. Ich erwarte, dass ein Freihandelsabkommen frühestens in vier Jahren steht. Eine Übergangsphase wird unvermeidlich sein.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa

Statement zur Brexit-Strategie von UK-Premierministerin Theresa May

Theresa Mays Versprechen, Großbritannien nach dem Brexit in eine „globale Handelsnation“ zu verwandeln ist genauso eine Illusion wie Donald Trumps Versprechen, Amerika mithilfe protektionistischer Maßnahmen zu neuen Glanz zu verhelfen („to make American great again“). Mays Landleute müssen sich auf große Enttäuschungen gefasst machen.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Statement zum Ausgang des Referendums für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit)

Die Entscheidung Großbritanniens für einen Brexit ist eine Katastrophe für alle Europäerinnen und Europäer. Die wirtschaftlichen Kosten werden für ganz Europa enorm sein. Großbritannien könnte in eine Rezession abrutschen. Das DIW Berlin erwartet in seiner neuesten Prognose ein um 0,5 Prozentpunkte schwächeres Wachstum für Deutschland im Jahr 2017, allein durch den Rückgang deutscher Exporte nach Großbritannien. Die Abschwächung des Wachstums der deutschen Wirtschaft könnte jedoch über Finanzmarkteffekte und einen Vertrauensverlust noch deutlich stärker sein. Am größten ist das Risiko für … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Europa Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik Makroökonomik Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

„Großbritannien wäre der Verlierer“

Mein Interview mit n-tv.de erschien erstmals am 4. August 2014.

n-tv.de: Der britische Regierungschef David Cameron hat seinen Landsleuten versprochen, bei einem Wahlsieg im kommenden Jahr bis Ende 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union abzuhalten. Ein Bericht im Auftrag des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson kommt nun zu dem Schluss, dass Großbritannien die EU aus wirtschaftlichen Gründen besser verlassen sollte – wenn sich an den Verhältnissen in Brüssel nichts ändert. Was halten Sie von der Studie?[weiterlesen]

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