Ungleichheit ZEIT Kolumne

Elites turning a blind eye to social inequality

This text was also published in German in ZEIT ONLINE on December 23 as part of the op-ed column “Fratzschers Verteilungsfragen“.

Germany’s widespread social inequality is real – but politicians are still in denial.

“The people may get most facts wrong, but their feelings are mostly correct,” wrote Kurt Tucholsky, with a dash of irony, on the political manipulation of Germany’s citizens. Though the quote is from 1931, it still holds true today. Significant portions of Germany’s population are feeling … [weiterlesen]

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Europa Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Ein Lob der Freizügigkeit

Dieser Beitrag ist am 1. Januar 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) erschienen.

Deutschland braucht Zuwanderung – heute mehr denn je. Wer neue Barrieren aufbauen will, begräbt die europäische Idee.

In Deutschland ist eine Debatte darüber entbrannt, ob wir die Zuwanderung anderer EU-Bürger beschränken sollten. Unter den Schlagworten “Zuwanderung in die Sozialsysteme” oder “Kinder als Geschäftsmodell” wird suggeriert, andere Europäer kämen in unser Land mit dem Ziel, unser Sozialsystem auszunutzen. Dies ist billigster Populismus, der von den Fakten widerlegt … [weiterlesen]

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Wirtschaftspolitik

Masterplan für Integration

Der Gastbeitrag von Herbert Brücker, Marcel Fratzscher und Jakob Weizsäcker ist in der Reihe Samstagsessay in der Süddeutschen Zeitung am 23.04.2016 erschienen.

Wenn 2015 das Jahr der Willkommenskultur in Deutschland war, muss 2016 das Jahr der Integration werden. Deutschland muss sich der Realität stellen: Viele, wahrscheinlich die Mehrheit der Flüchtlinge, werden auf absehbare Zeit, wenn nicht sogar auf Dauer, bei uns bleiben. Von einer erfolgreichen Integration hängt deshalb nicht nur das Wohl der Flüchtlinge, sondern auch unser Wohlstand ab.… [weiterlesen]

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Europa

Flüchtlinge zu teuer? – „Dann sind auch zwei Drittel der Deutschen Verlustgeschäft“

Dieses Interview von Antonia Schäfer erschien erstmals am 03. Januar 2016 bei FOCUS online.

FOCUS Online: Ihre positiven Szenarien zur Integration von Flüchtlingen haben Ihnen Kritik von einigen Kollegen eingebracht. Hat Sie das überrascht?

Marcel Fratzscher: Der Ton der Debatte hat mich überrascht. Die Ebene, auf der zu häufig in Deutschland diskutiert wird, ist nicht mehr sachlich. Dabei sind wir Wissenschaftler, wir sollten über die Fakten reden, nicht über Moral. Wir brauchen dringend eine ausgewogene Debatte, die sowohl die Kosten … [weiterlesen]

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Wirtschaftspolitik

Was Flüchtlinge kosten

Gastbeitrag von Marcel Fratzscher und Simon Junker in „Die Welt“ vom 6. November 2015.

Die hohe Anzahl von Flüchtlingen weckt in Teilen der Bevölkerung Ängste, Deutschland würde wirtschaftlich einen Schaden nehmen und sei finanziell überfordert. Beides ist grundfalsch. Wir haben auf absehbare Zeit hohe Überschüsse in den öffentlichen Kassen. Der kurzfristigen Perspektive – den zweifelsohne enormen Kosten der kommenden Jahre – muss man vor allem aber die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile der Zuwanderung gegenüberstellen. Kurzum: Wir brauchen eine sachlichere und weniger … [weiterlesen]

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Uncategorized Wirtschaftspolitik

Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.… [weiterlesen]

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