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Italiens Krise ist Deutschlands Problem

Dieser Text ist am 27. Mai 2018 als Gastbeitrag im Tagesspiegel erschienen.

Seit dem Sommer 2012 war die Gefahr nie größer, dass Europa in den Sog einer tiefen Krise gerät. Damals eskalierte die Schuldenkrise auch in Italien und ein Zerfall der Eurozone drohte. Wenn die neue italienische Regierung auch nur einen Teil ihrer aktuell angekündigten Politik umsetzt, könnte die Lage auf den Finanzmärkten sehr schnell sehr düster werden. Der entscheidende Unterschied zu 2012 ist, dass die in Deutschland viel gescholtene … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen EZB Geldpolitik Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur

Italien braucht Hilfe – egal unter welcher Regierung

2016 war kein gutes Jahr. Das Brexit-Votum und die Trump-Wahl haben politische Erdbeben ausgelöst. Das größte Problem für Europa und Deutschland ist jedoch Italien. Die europäische Politik muss sofort handeln, um eine Eskalation der Lage abzuwenden. Sonst könnte Italien der Domino-Stein sein, der die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise zurückbringt – mit eventuell ungeahnter Wucht.… [weiterlesen]

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Europa

Statement zum italienischen Referendum vom 4. Dezember 2016

Das Ergebnis der Volksabstimmung ist ein Rückschlag für Italien. Es wird Italien sicherlich kurzfristig nicht zurück in eine Krise treiben. Aber es bedeutet weitere verlorene Zeit für ein Land, das noch mit erheblichen Problemen – seinen Banken, einer enormen Staatsverschuldung, einer hohen Arbeitslosigkeit – zu kämpfen hat. Die Gefahr ist groß, dass sich der Reformkurs jetzt verlangsamt.

Die politischen Entwicklungen von Sonntagabend schaffen eine enorme Unsicherheit, die zu höheren Zinsen für Italien auf den Kapitalmärkten, weniger Investitionen und damit ein … [weiterlesen]

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