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Reformliste Griechenlands: Kompromiss zielführend, aber viele offene Fragen

Der Kompromiss zu Griechenlands Reformvorschlägen ist weise und zielführend. Die Korruption zu bekämpfen, Steuereinnahmen zu erhöhen und die Bürokratie zu verbessern sind die richtigen Prioritäten. Auch eine Erhöhung der Ausgaben zur sozialen Sicherung und Armutsbekämpfung schwächen nicht die Reformen, sondern erhöhen ihre Legitimität und damit ihre Erfolgschancen. Nur wenn die griechische Regierung zumindest einen Teil ihrer Wahlversprechen umsetzen kann, wird der Reformkurs von der Bevölkerung akzeptiert werden und erfolgreich sein können.

Diese Einigung war jedoch der leichteste Teil der Verhandlungen. … [weiterlesen]

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Griechische Regierung muss klares Signal für Fortsetzung des Reformkurses senden

Die dringendste Aufgabe einer neuen griechischen Regierung unter Syriza wird es sein, das Vertrauen der Bürger, Investoren und europäischen Nachbarn wiederzugewinnen. Herr Tsipras hat  mit seinen populistischen Äußerungen in den vergangenen Monaten viel Vertrauen verloren und Schaden für Griechenland angerichtet. Herr Tsipras muss nun beweisen, dass er ein verantwortungsvoller Partner in Europa sein kann und will. Er muss ein klares Signal senden, dass er den Reformkurs fortsetzen und vollenden will.

Herr Tsipras wird seinen geforderten Schuldenschnitt nicht bekommen. Europa steht … [weiterlesen]

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Debatte um griechischen Schuldenschnitt: Nur wer wächst, sollte Zinsen zahlen

Dieser Text erschien erstmals als am 13. Januar 2015 als Gastbeitrag auf SPIEGEL Online.

Europa stehen schwierige Verhandlungen mit der neuen griechischen Regierung bevor. Tatsache ist und bleibt: Griechenlands Staat ist pleite. Daran wird keine griechische Regierung und auch keine noch so günstige wirtschaftliche Entwicklung etwas grundlegend ändern können. Die Frage ist nicht, ob es einen Schuldenschnitt geben wird, sondern wann er kommen und wie er aussehen wird. Europa sollte sich nicht von einer neuen griechischen Regierung treiben lassen, sondern … [weiterlesen]

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Eine Alternative für Griechenland

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29. Juli 2014.

Um die Krise der Eurozone ist es still geworden, doch die Ruhe trügt. Der Stresstest der europäischen Banken könnte große Kapitallücken aufdecken, die Arbeitslosigkeit ist hoch und das Wachstum niedrig, die Staatsverschuldung vieler Länder steigt weiter. Die nächste Hürde wird wieder einmal die Staatsverschuldung Griechenlands sein, dessen Hilfskredite auslaufen. Die griechische Regierung fordert einen weiteren Schuldenschnitt. Alles deutet darauf hin, dass die europäischen Gläubigerländer sich dazu breitschlagen … [weiterlesen]

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„Die Kosten werden hoch sein“

Im heute.de-Interview spreche ich mit Kristina Hofmann über die Frage, warum die europäische Schuldenkrise im Bundestagswahlkampf so gut wie keine Rolle spielt.

(Firefox hat ggf. Probleme, das Video anzuzeigen – in diesem Fall ist hier der Link zur ZDF-Mediathek.)… [weiterlesen]

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