3. Februar 2017
nach Marcel Fratzscher
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Kein Neid, bitte

Dieser Beitrag ist am 3. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

„Zeit für Gerechtigkeit“ hat Martin Schulz als Motto seines Wahlkampfs gegen Angela Merkel ausgegeben. In einem Land, in dem 70 Prozent der Menschen die Ungleichheit als zu hoch empfinden, wird der Slogan auf offene Ohren treffen. Aber die Frage der Gerechtigkeit ist nicht diejenige, um die es jetzt gehen sollte. Anders als Ungleichheit, die belegt und deren Auswirkungen bemessen werden kann, ist Gerechtigkeit etwas Subjektives,

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31. Mai 2016
nach Marcel Fratzscher
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Investieren statt Steuern senken

Der Gastbeitrag ist am 30. Mai 2016 auf Zeitonline erschienen.

Ein Thema des kommenden Bundestagswahlkampfs hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereits gesetzt:Steuersenkungen. Schäubles Ministerium arbeitet angeblich bereits an einem Konzept, das als Blaupause für den Wahlkampf dienen soll.

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29. März 2016
nach Marcel Fratzscher
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„Ehegattensplitting begünstigt die, die viel haben“

Dieses Interview von Birgit Marshall erschien erstmals am 29. März bei RP Online.

RP Online: Sie warnen in Ihrem neuen Buch „Verteilungskampf“ vor wachsender Ungleichheit. Warum gerade jetzt, wo doch die Lohneinkommen wieder deutlicher steigen?

Fratzscher: Deutschland ist eines der Industrieländer mit der höchsten Ungleichheit bei privaten Vermögen. Nirgendwo in der Euro-Zone ist die Ungleichheit so groß wie in Deutschland. Unser größtes Problem ist die geringe Chancengleichheit. Unser Bildungssystem legt vielen Menschen hohe Barrieren in den Weg.

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16. November 2015
nach Marcel Fratzscher
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„Nach sieben Jahren bringt ein Flüchtling dem Staat Geld“

Dieses Interview von Martin Greive erschien erstmals am 4. November 2015 in DIE WELT.

DIE WELT: Herr Fratzscher, viele Deutsche fürchten wegen der Flüchtlingskrise steigende Steuern und Sozialbeiträge. Zu recht?

Marcel Fratzscher: Ich finde es schockierend, wie einseitig die Debatte geführt wird. Der Fokus liegt allein auf angeblich drohenden Steuererhöhungen und Transferzahlungen.

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4. November 2015
nach Marcel Fratzscher
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Die große Chance

Dieser Gastbeitrag wurde am 30. Oktober auf  Handelsblatt veröffentlicht.

Das Flüchtlingsthema hat zu einer kontroversen Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen für unser Land geführt, die häufig auf falschen Informationen basieren. Viele Menschen haben Sorge, dass die Ausgaben für Flüchtlinge ihre Ansprüche auf Leistungen und Unterstützung beschränken könnten oder dass ihre Löhne und Arbeitsplätze gefährdet seien. Diese Diskussionen werden zu einem Verteilungskampf hochstilisiert.

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7. Mai 2015
nach Marcel Fratzscher
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Stellungnahmne zur Ankündigung von Bundesfinanzminister Schäuble, die Kalte Progression abzubauen

Der Plan von Bundesfinanzminister Schäuble für eine einmalige Korrektur der sogenannten Kalten Progression ist finanziell sicherlich verkraftbar. Bei der aktuell niedrigen Inflationsrate wird der Bürger jedoch steuerlich nur sehr wenig entlastet. Die Bürger mit dem geringsten Einkommen werden kaum oder gar nicht profitieren.

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9. Mai 2014
nach Marcel Fratzscher
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Bloß keine Steuersenkung!

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals in ZEIT Online am 8. Mai 2014.

Der deutsche Staat nimmt so viel ein wie noch nie. Wenn es nach dem Willen von Teilen der Berliner Politik geht, sollten deshalb die Steuern gesenkt werden. Sie verweisen vor allem auf die kalte Progression. Damit ist gemeint, dass ein Einkommensanstieg der Arbeitnehmer durch Inflation und höhere Steuern reduziert wird. Aber ist dies wirklich die beste Option?

Dass die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren stark steigen werden, hat vor

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15. Oktober 2013
nach Marcel Fratzscher
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Reformieren statt Steuern erhöhen

Ein Gastbeitrag von Stefan Bach, Marcel Fratzscher und Peter Haan.

Die Frage der Steuererhöhungen spielt eine wichtige Rolle in den Koalitionsverhandlungen. Viele Ökonomen warnen vor negativen wirtschaftlichen Effekten von Steuererhöhungen, aber diese müssen nicht unbedingt wirtschaftlich falsch sein. Abgesehen von den intendierten Verteilungseffekten und möglichen wirtschaftlichen Nachteilen, hängt der volkswirtschaftliche Nutzen einer Steuererhöhung vor allem davon ab, wie die zusätzlichen Einnahmen verwendet werden.

Die Parteien haben Wahlversprechen gemacht, die bei einer Umsetzung finanziert werden müssen. Ein Beispiel hierfür

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