Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik Wirtschaftspolitik

Warum die US-Kritik an Deutschland teilweise stimmt

Dieser Artikel ist am 31. Januar als Gastbeitrag auf SPIEGEL Online erschienen.

Donald Trump hat Deutschland vorgeworfen, die EU als Instrument für die eigenen Interessen zu missbrauchen. Seine Regierung legt nun nach und bezeichnet Deutschland als Währungsmanipulator und droht mit harten Konsequenzen. Bei allem Unfug und falschen Argumenten, die diese Vorwürfe enthalten, muss die deutsche Politik diese Kritik ernst nehmen. Sie kommt seit vielen Jahren auch von anderen Europäern, der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Industrieländerorganisation OECD und anderen.… [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Dringender denn je

Dieser Beitrag mit Jürgen Fitschen und Reiner Hoffmann ist am 22. Januar in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Mehr Investitionen – das muss Priorität für die Bundesregierung haben. 

Selten war die wirtschaftliche und politische Unsicherheit so groß wie heute. Die Brexit-Entscheidung, die US-Wahlen und der Ausgang des Referendums in Italien, der Matteo Renzi zum Rücktritt gezwungen hat, sind nicht zuletzt die Folgen wirtschaftlicher Schwäche und sozialer Spannungen, Entwicklungen, die auch für Deutschland eine große Herausforderung darstellen. Die Expertenkommission zur Stärkung von … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Sein Erfolg speist sich aus Frust und Angst

Dieser Beitrag ist am 20. Januar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Donald Trump wird solange erfolgreich sein, wie er Menschen und Länder gegeneinander aufbringen kann. Es gibt einen Weg, um diese Anti-Politik zu durchbrechen.

Der 20. Januar 2017 ist bereits jetzt ein historischer Tag – mit dem Amtsantritt Donald Trumps zum US Präsidenten beginnt eine neue Ära. Die allgemeine Erwartung ist, dass Donald Trump als Präsident scheitern wird und es nur eine Frage der Zeit … [weiterlesen]

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Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Ungleichheit

Unsere Zukunft wird verramscht

Dieser Beitrag ist am 6. Januar in der WirtschaftsWoche erschienen.

Deutschland geht es blendend. Aber statt unser Land zukunftsfest zu machen, verteilt die Politik Geschenke.

Deutschland beginnt dieses Jahr auf dem Höhepunkt. In keinem Januar in den vergangenen drei Jahrzehnten standen die deutsche Wirtschaft und der Sozialstaat besser da. Die Arbeitslosenquote liegt auf dem niedrigsten Stand seit 1991, die Erwerbsquote, gerade unter Frauen, war nie höher, die deutschen Unternehmen erzielen riesige Exporterlöse und der Bundesfinanzminister verwaltet die größten Überschüsse seit … [weiterlesen]

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Ungleichheit Wirtschaftspolitik

Ist die Ungleichheit schuld?

Dieses Streitgespräch mit Clemens Fuest ist am 15. Dezember auf ZEITONLINE erschienen.

DIE ZEIT: Donald Trump, der Brexit, in Deutschland der Erfolg der AfD – erleben wir gerade den Aufstand der Verlierer, Herr Fratzscher?

Marcel Fratzscher: Das Wort Verlierer ist mir zu hart, aber die Ursache dieser Phänomene ist überall eine ähnliche: Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es ungerecht zugeht, sie erkennen, dass sie in ihren Chancen und Freiheiten beschnitten werden, dass es den eigenen Kindern nicht besser … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Unser Amerikanischer Traum

Dieser Beitrag ist am 29. November 2016 in der Süddeutschen Zeitung erschienen. 

Wie groß muss die Verzweiflung der Amerikaner sein, dass sie einen Menschen wie Donald Trump zum Präsidenten gewählt haben? Die Entscheidung vom 8. November ist vor allem das Resultat wachsender sozialer Ungleichheit und des Scheiterns des American Dream: Eine Mehrheit der Amerikaner hat realisiert, dass ihr Ideal von Eigenverantwortung, Freiheit und Chancengleichheit nur noch eine Illusion ist. Sie klammern sich nun an das Versprechen von Trump, ihnen … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geldpolitik

Plötzlich ohne Partner

Dieser Beitrag ist am 17. November 2016 im Handelsblatt erschienen und ist auf Handelsblatt.com als Premium-Content verfügbar.

Nach dem Schock kam die Überraschung: Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Wahl Donald Trumps zum US Präsidenten. Die Aktienmärkte und der US-Dollar legten zu und fielen nicht – wie allgemein befürchtet – ins Bodenlose. Was sagt uns dies über die Auswirkungen für die Wirtschaft? Und was sind mögliche wirtschaftspolitische Szenarien, auf die wir uns in Deutschland werden einstellen müssen?… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte Uncategorized

Kein Grund zur Panik

Das Undenkbare ist zur Realität geworden. Die Risiken einer US-Regierung unter Donald Trump für Wirtschaft und Wohlstand in Deutschland und Europa sind sicherlich nicht klein. Aber sie sind auch kein Anlass, in Panik zu verfallen. Es gibt viele gute Gründe, wieso gerade die deutsche Wirtschaft diese Risiken meistern kann.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte

Die negativen Auswirkungen auf die Märkte werden moderat bleiben

Dieses Interview von Stefan Vetter erschien am 10.11.2016 in der Saarbrücker Zeitung.

Die Börsen sind im Sinkflug, die Märkte extrem verunsichert. Droht uns ein weltwirtschaftlicher Einbruch?

Fratzscher: Nein. Wir sollten nicht in Panik verfallen. Es ist ein US-Präsident gewählt worden. In den USA gibt es eine starke Demokratie. Der US-Präsident ist nur so mächtig, wie es der Kongress und die politische Regierung zulassen.

Das vollständige Interview…[weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Makroökonomik Wirtschaftspolitik

Statement zur Wahl von Donald Trump als nächsten US-Präsidenten (9.11.2016)

Die deutsche Wirtschaft wird die mit einem Präsidenten Trump verbundenen Herausforderungen voraussichtlich gut meistern. Deutsche Unternehmen sind weltweit breit aufgestellt, wettbewerbsfähig und flexibel. Ich erwarte nicht, dass Deutschlands Handel mit den USA beeinträchtigt wird. Unsere größte Sorge bleibt die Krise in Europa. Die US-Wahlen erfordern einen koordinierten Wachstumsimpuls für Europa dringender denn je. Ich erwarte, dass der Euro weltweit an Wert gewinnt, ähnlich wie während der Finanzkrise 2008, da der Euro eine stabile und sehr glaubwürdige Währung ist.
Die Wahl … [weiterlesen]

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