Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen

TTIP muss kommen

Gastbeitrag von Marcel Fratzscher und ifo-Präsident Clemens Fuest im Handelsblatt am 20. September 2016.

Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) ist eines der wichtigsten Projekte zur Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA seit dem Zweiten Weltkrieg. Dieses Projekt droht zu scheitern. TTIP tatsächlich scheitern zu lassen wäre ein großer wirtschaftspolitischer Fehler. Die Bundesregierung sollte ein klares Bekenntnis zu TTIP abgeben, kritische Punkte klären und in einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eintreten.… [weiterlesen]

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Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Uncategorized

Krise bei Volkswagen gefährdet Jobs

Die Strafzahlungen werden noch das kleinste Übel für VW sein. Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern weltweit teuer zu stehen kommen. Damit werden Jobs, nicht nur bei VW, sondern auch bei vielen Zulieferern gefährdet sein. Auch andere deutsche Exporteure könnten die Konsequenzen zu spüren bekommen, denn VW war bisher ein Aushängeschild für Produkte „Made in Germany“. Es muss nun dringend um Schadensbegrenzung  für VW und für deutsche Exporteure allgemein gehen.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Geld- und Finanzmärkte

Die US-Notenbank muss in den kommenden zwei Jahren die Zinsen nachhaltig anheben

Statement zur geldpolitischen Entscheidung der US Notenbank Federal Reserve vom 17.09.2015

„Die Entscheidung der US-Notenbank ist enttäuschend und nicht konsequent. Die Fed hat sich vom großen Druck der Finanzmärkte beeindrucken lassen. Eine Nullzinspolitik ist nicht mehr angebracht, da die US-Volkswirtschaft nicht mehr in der Krise ist. Wachstum, Beschäftigung und Inflationserwartungen deuten alle auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in den USA hin.… [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen english Europa Wirtschaftspolitik

Investment, not the surplus, is Germany’s big problem

This article was first published on FT.com on 18th November 2013.

Germany is under attack from the US government, the International Monetary Fund and the European Commission for its huge current account surplus. The criticism is right, but for the wrong reasons. The surplus is excessive, but the accusation that it hurts Europe is nonsense. Worse, it distracts German policy makers from tackling the true cause of the national surplus and the country’s economic Achilles heel: its huge private investment … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Wirtschaftspolitik

Umstrittenes Exportmodell: Wo die USA mit ihrer Deutschland-Kritik recht haben

Dieser Gastbeitrag wurde erstmals veröffentlicht auf SPIEGEL Online am 1. November 2013.

Die ungewöhnlich harsche Kritik der USA an Deutschlands Exportüberschüssen hat hierzulande Empörung hervorgerufen. Kein Land wird gerne von einem anderen ermahnt, seine Wirtschaftspolitik zu ändern. Regierungen in Spanien, Italien, Portugal haben dies in den letzten Jahren schmerzlich zu fühlen bekommen.

Wir Deutschen mögen diese US-Kritik vor allem deshalb nicht, weil wir das Gefühl haben, wirtschaftspolitisch in den letzten Jahren alles richtig gemacht zu haben. Zudem kommt die Kritik

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen

EU-US free trade deal could be costly

published in Financial Times (21st of February 2013)

There is a lot of hype about the prospects of an EU-US free trade agreement, especially in the wake of Barack Obama’s State of the Union address last week. Supporters point to the benefits such an agreement could bring to both economies. Yet the costs are likely to outweigh the benefits. Most importantly, a transatlantic deal will undermine multilateralism, in particular the long-overdue completion of the Doha round, and weaken multilateral institutions … [weiterlesen]

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