Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Wer nicht erbt,­ hat’s schwer

Dieser Beitrag ist am 21. Juli in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

In Deutschland sind Vermögen besonders ungleich verteilt. Eine Reform der Erbschaftsteuer würde das verbessern. Noch wichtiger wären aber gute Lebenschancen für alle.

Die Zahlen zeichnen ein klares Bild. In kaum einem anderen Land wird so viel Vermögen vererbt wie in Deutschland: Fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens von elf Billionen Euro wurde nicht von den Eigentümern selbst erwirtschaftet, sondern ererbt. Die Erbschaften sind eine der

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Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Kein Neid auf die Erben

Dieser Beitrag ist am 14. Juli in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

Die einen haben wenig, die anderen erben viel. Doch höhere Erbschaftsteuern würden am größten Problem nichts ändern: Viele Junge erhalten keine Chance.

In den USA heißt es, es sei respektabel, in Reichtum zu leben, jedoch inakzeptabel, in Reichtum zu sterben. In Deutschland gilt das Gegenteil: Es ist meist verpönt, in Reichtum zu leben, aber höchst respektabel, in Reichtum zu sterben und den Kindern und Enkelkindern … [weiterlesen]

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Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Ungleichheit Wirtschaftspolitik ZEIT Kolumne

Kein Neid, bitte

Dieser Beitrag ist am 3. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.

„Zeit für Gerechtigkeit“ hat Martin Schulz als Motto seines Wahlkampfs gegen Angela Merkel ausgegeben. In einem Land, in dem 70 Prozent der Menschen die Ungleichheit als zu hoch empfinden, wird der Slogan auf offene Ohren treffen. Aber die Frage der Gerechtigkeit ist nicht diejenige, um die es jetzt gehen sollte. Anders als Ungleichheit, die belegt und deren Auswirkungen bemessen werden kann, ist Gerechtigkeit etwas … [weiterlesen]

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Ungleichheit

Die verquere Logik des Club of Rome

Der Gastbeitrag ist am 15. September 2016 auf Spiegel Online erschienen.

Der Club of Rome fordert, Frauen zu bestechen, damit sie weniger Kinder bekommen. Was für ein Unsinn.

Der Club of Rome hat mit seinem neuen Bericht „Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen“ für Aufsehen gesorgt. Zwar identifiziert der Bericht der beiden Autoren Jorgen Randers und Graeme Maxton zu Recht die hohe Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und den Klimawandel als drei zentrale Probleme unserer Zeit. … [weiterlesen]

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