Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft Wirtschaftspolitik

Expertenkommission stellt 10-Punkte-Plan für mehr Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze vor

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Mit einem 10-Punkte-Plan will die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingesetzte Expertenkommission neue Grundlagen für mehr Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Dabei sollen sowohl die existierenden Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Hand als auch die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessert werden – unter anderem durch einen Investitionspakt für Kommunen, die Errichtung von Infrastrukturgesellschaften und eine stärkere Selbstbindung des Staates. Die Expertenkommission zur „Stärkung von Investitionen in Deutschland“ kann sich dabei auf einen ungewöhnlich breiten Konsens stützen: Vertreter der Privatwirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher … [weiterlesen]

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Kritik am europäischen Investitionsplan ist überzogen

Dieser Artikel erschien erstmals als Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche am 26.11.2014.

Die EU-Kommission hat ihr lang erwartetes Investitionsprogramm über 300 Milliarden Euro bekanntgegeben. Die Erwartungen waren hoch, und die Kritik in Deutschland zeigt, dass diese Erwartungen enttäuscht worden sind. Vieles an dieser Kritik ist jedoch überzogen oder falsch. Das Programm alleine wird Europa sicherlich nicht aus der Krise ziehen können. Es ist jedoch ein enorm wichtiger Schritt um einen Wachstumsimpuls für Europa zu setzen. … [weiterlesen]

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Statement zum Vorschlag die EU-Defizitkriterien zu verändern

Höhere Defizite werden in der Praxis bereits seit längerem still schweigend hingenommen. Die Krisenländer, aber auch EU-Staaten wie Frankreich, verfehlen ihre Defizitvorgaben, da sie angesichts der tiefen Krise ihre öffentlichen Haushalte nicht so schnell sanieren können oder wollen. Gabriels Vorschlag, höhere Defizite zuzulassen, aber eng an Reformen zu knüpfen, ist daher richtig. Es fehlt jedoch eine zweite Bedingung, die für den Erfolg einer solchen Strategie unabdingbar ist: Die Regierungen müssen sich nicht nur zu Reformen verpflichten, sondern auch einen konkreten … [weiterlesen]

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Bloß keine Steuersenkung!

Dieser Gastbeitrag erschien erstmals in ZEIT Online am 8. Mai 2014.

Der deutsche Staat nimmt so viel ein wie noch nie. Wenn es nach dem Willen von Teilen der Berliner Politik geht, sollten deshalb die Steuern gesenkt werden. Sie verweisen vor allem auf die kalte Progression. Damit ist gemeint, dass ein Einkommensanstieg der Arbeitnehmer durch Inflation und höhere Steuern reduziert wird. Aber ist dies wirklich die beste Option?

Dass die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren stark steigen werden, hat vor … [weiterlesen]

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„Wer weise ist, investiert jetzt in Schwellenländer“

Interview von David Böcking und Christian Rickens, veröffentlicht auf Spiegel Online am 9. September 2013

SPIEGEL ONLINE: Herr Professor Fratzscher, in den neunziger Jahre sind die asiatischen Staaten schon einmal rasant gewachsen, dann platzte die Blase. Sie haben die Asien-Krise damals aus nächster Nähe erlebt, unter anderem als Berater des indonesischen Finanzministers. Heute kämpfen Schwellenländer wie China, Indien oder Indonesien erneut mit schwachem Wachstum, es gibt erste Anzeichen einer Kapitalflucht. Wiederholt sich die Geschichte?

Marcel Fratzscher: Viele Schwellenländer stehen vor … [weiterlesen]

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„Märchen von der deutschen Dominanz“

Interview mit Michael Sauga, erschienen in DER SPIEGEL 26/2013 (pdf)

SPIEGEL: Herr Fratzscher, vor einem Dreivierteljahr stand die Euro-Zone kurz vor dem Aus, hat die Europäische Zentralbank (EZB) jüngst eingeräumt. Ist die Gefahr inzwischen gebannt?

Fratzscher: Es gibt keinen Grund für vorschnelle Entwarnung, aber das Risiko, dass der Euro zerbricht, ist deutlich kleiner geworden. Dazu haben die Reformen in vielen südeuropäischen Ländern beigetragen, vor allem aber das entschiedene Eingreifen der EZB.

SPIEGEL: Aber ganz Südeuropa … [weiterlesen]

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10 Thesen – Investitionen für mehr Wachstum. Eine Zukunftsagenda für Deutschland

Deutschland schwimmt auf einer Welle der Euphorie – die öffentliche Wahrnehmung ist, dass die Wirtschaft floriert und die Zukunft gesichert ist. Eine Studie des DIW Berlin (erscheint am Mittwoch den 26.06.) widerlegt diese Wahrnehmung und argumentiert, dass Deutschland in den vergangenen Jahren nicht nur fundamentale wirtschaftspolitische Fehler begangen hat, sondern dass wichtige Weichenstellungen für die Zukunft fehlen. Diese spiegeln sich vor allem in einer riesigen Investitionslücke wider. Die Studie schlägt eine Agenda für Investitionen vor, die sich auf die drei [weiterlesen]

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