Wirtschaftspolitik

2019 wird ein gutes Jahr

Dieser Beitrag ist am 3. Januar in der WELT erschienen.

Was sind die wirtschaftlichen Aussichten für 2019? Ökonomen tun sich schwer mit Prognosen, selbst wenn sie die nahe Zukunft betreffen. Für 2018 hatten viele hohe, wie sich nun herausstellt, viel zu hohe Erwartungen. Aber auch auf dieser Enttäuschung fußt mein Optimismus für 2019. Denn viele Reformen, viele Entwicklungen bleiben unvollendet. Die Erwartungen an das abgelaufene Jahr 2018 waren hoch. Ökonomen hatten mit dem stärksten Wirtschaftswachstum in Deutschland seit Jahrzehnten gerechnet. … [weiterlesen]

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Europa Wirtschaftspolitik

Eine wirtschaftswissenschaftliche Perspektive zu Geflüchteten

Dieser Artikel von Marcel Fratzscher[1] und Simon Junker[2] erschien am 25. Februar 2016 im ifo Schnelldienst 4/2016.

Die Debatte zu den Auswirkungen von Geflüchteten wird hochemotional geführt, nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch unter Wissenschaftlern; dies wurde auch im Januar 2016 im Laufe der Diskussion der Präsidenten der sechs Wirtschaftsforschungsinstitute bei der Leibniz-Gemeinschaft deutlich. Das ist fatal, denn die Aufgabe der Wissenschaft ist es, die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Diskussion zu informieren und zu versachlichen – … [weiterlesen]

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Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen Konjunktur, Wachstum, Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik

Stellungnahme zur starken Entwicklung der deutschen Exporte

Die starken Exportzahlen unterstreichen die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exporteure, die durch den schwachen Euro nochmals Unterstützung erhalten. Gerade Deutschland profitiert wie kaum ein zweites Land vom schwachen Euro. Die Entwicklung gibt jedoch Anlass zur Sorge. Die Verzerrungen beim Wirtschaftswachstum in Deutschland werden immer stärker. Das Wachstum wird immer mehr vom privaten Konsum und von den Exporten getrieben.[weiterlesen]

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EZB Geld- und Finanzmärkte Geldpolitik

Prognosen der EZB zu Wachstum und Inflation sind sehr optimistisch – Risiken für Eurozone bleiben hoch

zu den Ergebnissen der Sitzung des EZB-Rats vom 5. März 2015:

Sowohl die neuen Prognosen der Europäischen Zentralbank für das Wirtschaftswachstum als auch für die Rückkehr zur Preisstabilität sind sehr optimistisch. Ihnen liegt eine wohl zu optimistische Annahme für den Erfolg des Anleihenkaufprogramms zugrunde.

Der schwache Euro und das Absinken der Zinsen auf Staatsanleihen in den vergangenen Monaten sind zu einem großen Teil das Resultat der hohen Erwartungen an das Anleihenkaufprogramm. Es ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass das … [weiterlesen]

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